Jahr fĂŒr Jahr werden in Deutschland Millionen SteuererklĂ€rungen abgegeben – und doch bleibt viel Geld beim Staat, das eigentlich in die eigenen Taschen fließen könnte. Oft liegt das nicht an mangelnder Ehrlichkeit, sondern an fehlendem Wissen ĂŒber die vielen Möglichkeiten, die das Steuerrecht bietet. Wer sich auf die Erfahrung eines Steuerberaters verlĂ€sst, entdeckt hĂ€ufig Sparpotenziale, die im Alltag leicht ĂŒbersehen werden. Besonders in bestimmten Bereichen lohnt sich ein genauer Blick.

Handwerkerrechnungen: Mehr als nur kleine BetrÀge

Viele wissen, dass sich Handwerkerleistungen steuerlich absetzen lassen. Doch wie hoch der Vorteil tatsĂ€chlich ausfĂ€llt, bleibt oft unklar. Bis zu 20 Prozent der Arbeitskosten, maximal 1.200 Euro pro Jahr, können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden. Steuerberater Fischer&Reimann in Köln klĂ€rt auf: “Dabei zĂ€hlen nicht nur große Renovierungen, sondern auch kleinere Arbeiten wie das Streichen der Wohnung oder das Reparieren eines Wasserhahns.”. Wichtig ist, dass die Rechnung per Überweisung bezahlt wird. Barzahlungen erkennt das Finanzamt nicht an. Wer hier sorgfĂ€ltig Belege sammelt, kann jedes Jahr bares Geld sparen.

Umzugskosten: Der Wohnortwechsel als Sparchance

Ein Umzug ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Doch viele wissen nicht, dass sich diese Ausgaben steuerlich absetzen lassen – und zwar nicht nur bei einem berufsbedingten Umzug. Auch private UmzĂŒge können unter bestimmten Voraussetzungen berĂŒcksichtigt werden, etwa wenn sich die Wohnsituation deutlich verbessert oder gesundheitliche GrĂŒnde vorliegen. Neben den reinen Transportkosten erkennt das Finanzamt auch MaklergebĂŒhren, doppelte Mietzahlungen und sogar Trinkgelder fĂŒr Umzugshelfer an. Wer alle Belege aufbewahrt, kann so einen Teil der Ausgaben zurĂŒckholen.

Haushaltsnahe Dienstleistungen: Hilfe im Alltag zahlt sich aus

Ob Putzhilfe, GĂ€rtner oder Babysitter – wer Hilfe im Haushalt beschĂ€ftigt, kann einen Teil der Kosten steuerlich geltend machen. Bis zu 20 Prozent der Ausgaben, maximal 4.000 Euro pro Jahr, werden direkt von der Steuerschuld abgezogen. Das gilt nicht nur fĂŒr fest angestellte KrĂ€fte, sondern auch fĂŒr Minijobber oder gelegentliche Helfer. Entscheidend ist, dass die Zahlung nachgewiesen werden kann. Auch hier gilt: Barzahlungen werden nicht anerkannt. Viele Steuerpflichtige verschenken Jahr fĂŒr Jahr Geld, weil sie diese Möglichkeit nicht nutzen oder keine ordentlichen Nachweise vorlegen.

Krankheitskosten und Pflege: Entlastung in schwierigen Zeiten

Wer krank wird oder pflegebedĂŒrftige Angehörige betreut, muss oft tief in die eigene Tasche greifen. Doch viele dieser Ausgaben lassen sich als außergewöhnliche Belastungen absetzen. Dazu zĂ€hlen zum Beispiel Zuzahlungen fĂŒr Medikamente, Fahrtkosten zum Arzt oder die Anschaffung medizinischer Hilfsmittel. Auch die Kosten fĂŒr eine ambulante Pflegekraft oder den Aufenthalt im Pflegeheim können berĂŒcksichtigt werden. Oft lohnt es sich, alle Belege zu sammeln und gemeinsam mit einem Steuerberater zu prĂŒfen, welche Ausgaben anerkannt werden. Denn die Regeln sind komplex und Ă€ndern sich regelmĂ€ĂŸig.

Ausbildung und Studium: Investitionen in die Zukunft lohnen sich

Eltern, die ihre Kinder wĂ€hrend der Ausbildung oder des Studiums unterstĂŒtzen, können unter bestimmten Voraussetzungen einen Teil der Ausgaben absetzen. Auch die Kinder selbst profitieren: Kosten fĂŒr ein Zweitstudium oder eine berufliche Weiterbildung lassen sich als Werbungskosten geltend machen. Dazu zĂ€hlen StudiengebĂŒhren, Fachliteratur, Fahrtkosten und sogar ein eigener Laptop. Wer hier genau Buch fĂŒhrt, kann am Ende des Jahres eine spĂŒrbare Steuererstattung erwarten.

Fazit: Kleine BetrĂ€ge, große Wirkung

Oft sind es die vielen kleinen Ausgaben, die sich am Ende zu einer spĂŒrbaren Steuerersparnis addieren. Ein erfahrener Steuerberater kennt die Möglichkeiten und sorgt dafĂŒr, dass kein Cent verschenkt wird. Wer Belege konsequent sammelt und sich beraten lĂ€sst, kann jedes Jahr mehrere Hundert oder sogar Tausend Euro sparen. Ein genauer Blick auf die eigenen Ausgaben lohnt sich – nicht nur fĂŒr das eigene Konto, sondern auch fĂŒr das gute GefĂŒhl, das Maximum aus der Steuer herausgeholt zu haben.

Auch hier lÀsst sich etwas herausholen: Zuschuss BerufsunfÀhigkeitsversicherung & Förderung BerufsunfÀhigkeitsversicherung.

0/5 (0 Bewertung)