Private Krankenversicherung

Kann eine private Krankenversicherung die passende Option f√ľr Sie sein?¬†

Hier erfahren Sie die wichtigsten Unterschiede der privaten Krankenversicherung (PKV) im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Des Weiteren kl√§ren wir Sie dar√ľber auf, was f√ľr und was gegen eine PKV spricht, da der Wechsel in die PKV nicht zu jedem passt.

Am Ende kl√§ren wir Sie dar√ľber auf, wieso Ihnen die PKV¬†bis zu mehrere¬†Zehntausende Euros retten kann, wenn Sie eine betriebliche Altersvorsorge und/oder Mieteink√ľnfte haben.

Inhalts√ľbersicht

1.) Wichtige Hinweise vorab

1.) Vorab aber eine paar wichtige Hinweise bzgl. Ihrem Vorhaben und Ihrem Interesse mit dem Wechsel in die private Krankenversicherung.

Wir besch√§ftigen uns mit der Frage, ob die private Krankenversicherung f√ľr Sie eine gute Option sein kann. Nur weil ich private versichert bin seit √ľber 15 Jahren hei√üt das nicht, dass eine PKV auch zu Ihnen passt und das Beispiel k√∂nnen Sie auch mit Ihrem Kollegen verwenden oder Ihrem Nachbarn. Die PKV ist super individuell und jeder muss selbst entscheiden, ob er wechseln m√∂chte oder nicht. Daher erstmal ein paar Punkte zum Klarstellen, f√ľr wen eine private Krankenversicherung keine L√∂sung ist und wen wir auch nicht beraten w√ľrden:

  • Wenn Sie vor allem Geld sparen wollen durch einen Wechsel in die private Krankenversicherung.
  • Sie haben sich gerade selbst√§ndig gemacht und wollen in die PKV wechseln, dann √ľberst√ľrzen Sie erstmal nichts, Sie k√∂nnen auch noch sp√§ter wechseln und beobachten Sie erstmal Ihre Umsatzentwicklung.
  • Sollten Ihnen die Leistungen der privaten Krankenversicherung egal sein und Sie m√∂chten nur schnell eine billige PKV, so stehen wir Ihnen auch nicht zur Verf√ľgung.
  • Beachten Sie auch Ihren famili√§ren Lebensweg bzw. Ihre famili√§re Planung. Wenn Sie sich mehrere Kinder w√ľnschen z.B. 5 und Ihr Partner bleibt zu Hause & k√ľmmert sich die n√§chsten 15 Jahre als ‚ÄěHausfrau / -mann‚Äú um die Kinder, so kann die Absicherung in der GKV g√ľnstiger ausfallen aufgrund der Familienversicherung.
  • Sie interessieren nur die Beitragsr√ľckerstattungen oder das Bonusprogramm der PKV. Diese spielen bei der Auswahl der richtigen privaten Krankenversicherung f√ľr eine langfristige Versorgung nur eine sehr geringe bis gar keine Rolle bei uns, daher w√§ren wir nicht der richtige Ansprechpartner f√ľr Sie.

 

Eine private Krankenversicherung kommt f√ľr Sie in Frage, wenn ‚Ķ

  • Ihnen die beste Absicherung im Krankheitsfall sehr wichtig ist und Sie sich diese auch leisten m√∂chten und k√∂nnen!
  • Sie keine Leistungsk√ľrzungen wie in der GKV w√§hrend Ihres Lebens m√∂chten.
  • Sie mit der medialen Kritik an der PKV leben k√∂nnen, weil nicht alle mit dem Zweiklassensystem zufrieden sind und die Beitragssteigerungen in der GKV h√∂her ausfallen als in der PKV.
  • Ihnen qualitativ hochwertige Bedingungen sehr wichtig sind und Sie sich nicht von Lockangeboten k√∂dern lassen.
  • Ihr Gesundheitszustand relativ gut ist bzw. dieser √ľberhaupt eine Aufnahme in die PKV erm√∂glicht.

 

Diese Fragen m√ľssen Sie vorab auf jeden Fall kl√§ren. Wir vermitteln keine private Krankenversicherung zum Geld sparen, sondern aus dem Grund, dass Sie von diesem nachhaltigen System (im Gegensatz zur GKV) und den weitaus besseren Leistungen √ľberzeugt sind. Sie werden auf diversen anderen Internetportalen sicherlich etwas anderes lesen, aber lieber ziehen wir unseren ehrlichen Weg durch und k√∂nnen am n√§chsten Morgen noch in den Spiegel sehen als Ihnen etwas Falsches zu verkaufen oder das nicht passende Produkt. F√ľr uns ist es wichtig, dass Sie am Tag der Unterschrift mit gutem Gewissen unterschreiben und in die PKV wechseln, weil es eine bewusste und wohl√ľberlegte Entscheidung ist. Das wird Ihnen best√§tigt durch unsere vielen Kundenbewertungen, wo Sie am Ende ein paar Beispiele finden.¬†

Mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) profitieren Sie von besserer Behandlung. Doch zahlt sich dieser Schritt in die ‚ÄěPKV‚Äú f√ľr sie aus?
Mit einer privaten Krankenversicherung (PKV) profitieren Sie von besserer Behandlung. Doch zahlt sich dieser Schritt in die ‚ÄěPKV‚Äú f√ľr sie aus?

Wer kann √ľberhaupt in die private Krankenversicherung wechseln?

In Deutschland k√∂nnen Arbeitnehmer, die ein bestimmtes Einkommen erreichen, in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Das Einkommen muss dabei √ľber der sogenannten Versicherungspflichtgrenze liegen. F√ľr das Jahr 2023 betr√§gt diese Grenze 66.600 Euro brutto im Jahr oder 5.550 Euro brutto im Monat.

Dar√ľber hinaus k√∂nnen auch Selbstst√§ndige, Freiberufler, Beamte und Studenten in die PKV wechseln.

2.) Was ist eine private Krankenversicherung? 

Eine private Krankenversicherung (PKV) ist eine Art von Krankenversicherung, die von privaten Versicherungsunternehmen angeboten wird. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die in Deutschland f√ľr die meisten Arbeitnehmer obligatorisch ist, k√∂nnen sich in der PKV in der Regel nur Selbstst√§ndige, Freiberufler (√Ąrzte, Rechtsanw√§lte), Beamte und gut verdienende Angestellte versichern.

In der PKV k√∂nnen Versicherte in der Regel individuelle Tarife w√§hlen, die auf ihre Bed√ľrfnisse und finanziellen M√∂glichkeiten zugeschnitten sind. Die Beitragsh√∂he in der PKV h√§ngt vom Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und dem gew√ľnschten Leistungsumfang ab. Im Gegensatz zur GKV ist der Beitrag in der PKV jedoch nicht einkommensabh√§ngig.

In der PKV haben Versicherte oft Zugang zu einem breiteren Leistungsspektrum als in der GKV, können aber auch höhere Eigenanteile und Selbstbeteiligungen in die Tarife einbauen. Es ist auch möglich, Zusatzversicherungen abzuschließen, um den Leistungsumfang der PKV zu erweitern wie z.B. eine Pflegezusatzversicherung oder ein Krankentagegeld.

Es ist wichtig, sorgf√§ltig zu pr√ľfen, ob eine private Krankenversicherung f√ľr Ihre individuellen Bed√ľrfnisse und finanziellen M√∂glichkeiten geeignet ist, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

3.) Wie finanziert sich die gesetzliche Krankenversicherung nach dem Wirtschaftlichkeitsgebot und können Leistungen gestrichen werden um die Beiträge stabil zu halten?

Das Wirtschaftlichkeitsgebot nach ¬ß12 SGB V ist ein Grundsatz der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland. Es besagt, dass die Krankenkassen die ihnen anvertrauten Gelder wirtschaftlich und sparsam einsetzen m√ľssen, um eine angemessene und ausreichende Versorgung ihrer Versicherten sicherzustellen.

Das Wirtschaftlichkeitsgebot umfasst mehrere Aspekte:

  1. Zweckm√§√üigkeit: Die Krankenkassen m√ľssen nur Leistungen erbringen, die medizinisch notwendig, zweckm√§√üig und ausreichend sind.
  2. Wirtschaftlichkeit: Die Krankenkassen m√ľssen die Kosten im Rahmen halten und d√ľrfen keine unn√∂tigen Ausgaben t√§tigen.
  3. Angemessenheit: Die Krankenkassen m√ľssen eine angemessene Verg√ľtung an die Leistungserbringer zahlen.
  4. Transparenz: Die Krankenkassen m√ľssen die Versicherten √ľber die Kosten und die Leistungen informieren.

Hier das Gesetz im genauen Wortlaut:

Das Wirtschaftlichkeitsgebot soll sicherstellen, dass die Beitr√§ge der Versicherten sinnvoll und sparsam eingesetzt werden und dass eine ausreichende medizinische Versorgung gew√§hrleistet ist. Die Krankenkassen sind verpflichtet, ihre Leistungen nach diesen Grunds√§tzen zu erbringen und zu pr√ľfen, ob eine Leistung im Einzelfall notwendig und angemessen ist.

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung wird immer mehr eingeschr√§nkt und es werden sogar Leistungen gestrichen oder √ľber einen Selbstbehalt nachgedacht. Hier ein Beitrag im Spiegel aus dem Jahr 2023:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/kassenpatienten-sollen-bis-zu-2000-euro-selbstbeteiligung-bezahlen-a-08c51bcd-e488-4acc-bd99-e66541544329

Schauen wir uns eine vereinfachte Grafik an, was sich in den letzten Jahren getan hat. Die √Ąlteren unter uns bzw., die Eltern kennen noch eine Zeit, wo es noch nicht massive Zuzahlungen gab:

Die demographischen Probleme machen auch nicht vor der gesetzlichen Krankenkasse halt. Glaubst Sie, dass es k√ľnftig wieder Mehrleistungen geben wird in der GKV oder wird eher wieder etwas gek√ľrzt? Fragen Sie mal in Ihrem Bekanntenkreis, wie hoch eine Zahnarztrechnung ausfallen kann und wie viel davon von der GKV √ľbernommen wird? Das ist schon besorgniserregend und kann vielleicht auch mal auf andere medizinische Bereiche umge√§ndert werden.

 

In der GKV sind Sie ein Spielball der Politik und sind weiteren K√ľrzungen hilflos ausgeliefert. Nat√ľrlich k√∂nnen Sie eine private Zusatzversicherung abschlie√üen f√ľr den ambulanten, station√§ren und dentalen Bereich um diese L√ľcken zu schlie√üen, aber irgendwann wirst Du dann auf einem Beitragsniveau sein, welches¬†in keinem vern√ľnftigen Rahmen mehr liegt, weil die Zusatzversicherung zum GKV Beitrag kommt und von Ihnen privat getragen werden muss, hierf√ľr gibt es z.B. keinen AG-Zuschuss.¬†

√úber die DKV k√∂nnen Sie eine Zusatzversicherung f√ľr den ambulanten Bereich abschlie√üen, wo Sie beim Hausarzt als Privatpatient gesehen werden. Der Haken an dieser Zusatzversicherung ist, dass der Beitrag f√ľr eine Person die 1993 geboren ist, bei knapp 200 ‚ā¨ pro Monat liegt.¬†

Hier ein Screenshot aus der Software der DKV:

 

Quelle: Software der DKV

Noch detaillierter sehen Sie die K√ľrzungen und Streichungen in der GKV an folgenden zwei Grafiken:

Quelle: Brosch√ľre Signal Iduna
Quelle: Brosch√ľre Signal Iduna

Ein Ende wird hierbei nicht in Sicht sein und vor allem dann, wenn die Demographie noch stärker einschlägt & die Wirtschaft mal nicht mehr so rund läuft wie im letzten Jahrzehnt.

Die GKV muss jetzt schon vom Staat gest√ľtzt werden!

Um die Beitr√§ge und die Leistungsversprechen nicht komplett aus dem Ruder laufen zu lassen, unterst√ľtzt der Staat aus Steuermitteln die GKV seit vielen Jahren, wie man an folgender Grafik sieht:

Quelle: https://www.pkv.de/positionen/bundeszuschuss/

Lag die Unterst√ľtzung 2004 noch bei einer ‚Äě√ľberschaubaren‚Äú Milliarde Euro, sind wir in den letzten Jahren schon bei 16,5 Milliarden Euro angekommen. Wir sprechen in den letzten Jahren √ľbrigens von einem Jahrzehnt mit einer starken Wirtschaft, steigenden L√∂hnen und quasi Vollbesch√§ftigung.¬†Dies wird nicht immer ein Dauerzustand bleiben und so bleibt die Finanzierung der GKV weiterhin auf l√∂chrigen F√ľ√üen.

‚ÄěDie Steuersubventionen vom Deutschen Staat sorgen f√ľr einen k√ľnstlich niedrigen Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung.‚Äú

4.) Wie funktioniert das Umlageverfahren in der gesetzlichen Krankenversicherung?

In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Deutschland wird das Umlageverfahren angewendet. Das bedeutet, dass die Beiträge der Versicherten nicht in einen individuellen Spar- oder Anlagefonds fließen, sondern zur Finanzierung der aktuellen Kosten der Versorgung von kranken Versicherten verwendet werden.

Konkret bedeutet dies, dass die Beitr√§ge aller Versicherten gemeinsam in einen Topf flie√üen und daraus die Kosten f√ľr die Gesundheitsversorgung der Versicherten bezahlt werden. Dabei gilt das Solidarprinzip: Die Beitr√§ge der Versicherten richten sich nach ihrem Einkommen, aber unabh√§ngig davon haben alle Versicherten Anspruch auf dieselben Leistungen. Dadurch wird sichergestellt, dass auch Menschen mit niedrigem Einkommen eine gute medizinische Versorgung erhalten k√∂nnen.

Hierzu eine Grafik √ľber das Umlageverfahren der GKV:

Quelle: Brosch√ľre Barmenia

Das Umlageverfahren hat den Vorteil, dass die Beitr√§ge der Versicherten direkt f√ľr die aktuelle Gesundheitsversorgung verwendet werden und keine √úbersch√ľsse anfallen, die irgendwo angelegt oder gespart werden m√ľssen. Allerdings kann es auch zu Schwankungen in der Finanzierung kommen, wenn beispielsweise viele Versicherte gleichzeitig teure Behandlungen ben√∂tigen.

Um Schwankungen auszugleichen, haben die Krankenkassen Reserven gebildet, die sie im Fall von Mehrkosten oder anderen Finanzierungsengpässen nutzen können. Zudem gibt es auch verschiedene Regelungen, wie der Beitragssatz im Notfall angepasst werden kann, um die Finanzierung der Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

Im Gegensatz zur GKV funktioniert die Finanzierung der PKV ganz anders, wie Ihnen hier gezeigt wird:

Hier sparen Sie individuell durch einen Sparanteil f√ľr das hohe Alter an. Ebenso gibt es einen gesetzlichen Zuschlag seit dem 01.01.2022, welcher derzeit 10 % des Beitrages ausmacht und bis zum 60. Lebensjahr gezahlt werden muss. Dieser Zuschlag ist¬†gesetzlich vorgeschrieben¬†und findet sich daher in jedem Tarif privater Krankenversicherer wieder. Die Einnahmen, welche durch den Zuschlag verdient und verzinslich angelegt werden, sollen im Alter die Beitr√§ge ab dem 65. Lebensjahr f√ľr den Versicherten stabilisieren oder auch absenken.¬†

 


Man zahlt also in jungen Jahren mehr, als durchschnittlich Krankheitskosten verursacht werden, um im Alter keine Beitragssteigerung zu erfahren. Es sollte theoretisch ein stabiler Beitrag entstehen.

W√§hrenddessen die gesetzliche Krankenversicherung √ľber keinerlei Altersr√ľckstellungen verf√ľgt, sind es bei den privaten Kassen mittlerweile 287 Milliarden Euro (Stand 2020!):

Welches System d√ľrfte nachhaltiger und besser ausfinanziert sein? Die Summen der Altersr√ľckstellungen sind Jahr f√ľr Jahr gestiegen und auf eine betr√§chtliche Summe angewachsen, wie Sie anhand der Grafik sehen k√∂nnen.

5.) Werden Altersr√ľckstellungen in der gesetzlichen Krankenversicherung gebildet?

Wie oben bereits erw√§hnt, werden in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) keine Altersr√ľckstellungen gebildet. Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung (PKV), in der Versicherte individuelle Altersr√ľckstellungen bilden, um im Alter h√∂here Gesundheitskosten abdecken zu k√∂nnen, basiert die Finanzierung der GKV auf dem Umlageverfahren.

Das bedeutet, dass die Beitr√§ge der aktiven Mitglieder der GKV direkt zur Finanzierung der Gesundheitsversorgung der aktuellen Versicherten verwendet werden und somit keine Ansammlung von R√ľcklagen im Sinne von individuellen Altersr√ľckstellungen erfolgt.

Das Finanzierungsprinzip der GKV basiert auf dem Solidarit√§tsprinzip. Das bedeutet, dass die Versicherten unabh√§ngig von ihrem Alter und ihrem Gesundheitszustand dieselben Leistungen erhalten und somit auch keinen individuellen R√ľckstellungsbedarf haben.

Stattdessen werden in der GKV Finanzreserven gebildet, um Schwankungen in der Finanzierung auszugleichen und eine stabile Beitragsentwicklung sicherzustellen. Auch werden die Beiträge von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zur GKV proportional zum Einkommen berechnet, wodurch höhere Einkommen stärker zur Finanzierung beitragen als niedrigere Einkommen.

6.) Wie werden Altersr√ľckstellungen in der privaten Krankenversicherung gebildet?

Wie man oben in den Grafiken bereits sieht und nachlesen kann, werden in der privaten Krankenversicherung (PKV) Altersr√ľckstellungen gebildet, um die steigenden Gesundheitskosten im Alter abzufedern. Das bedeutet, dass Versicherte einen Teil ihrer Beitr√§ge als individuelle R√ľcklage bilden, um im Alter h√∂here Gesundheitskosten bezahlen zu k√∂nnen.

Die Altersr√ľckstellungen werden von der PKV-Gesellschaft f√ľr jeden Versicherten individuell gebildet und angelegt. Dabei werden die Beitr√§ge, die ein Versicherter zahlt, aufgeteilt in den Teil, der f√ľr die aktuellen Gesundheitskosten verwendet wird, und den Teil, der als Altersr√ľckstellung angelegt wird. Dieser Teil wird dann von der PKV-Gesellschaft langfristig angelegt und verzinst.

Je l√§nger ein Versicherter in der PKV versichert ist und je fr√ľher er mit dem Aufbau der Altersr√ľckstellung beginnt, desto h√∂her f√§llt seine individuelle R√ľcklage aus. Die H√∂he der Altersr√ľckstellung h√§ngt dabei von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand und dem Versicherungsumfang.

Die Altersr√ľckstellungen dienen dazu, im Alter h√∂here Gesundheitskosten abzudecken, da die Krankheitskosten im Alter im Allgemeinen h√∂her sind als in j√ľngeren Jahren. Zudem haben Versicherte in der PKV im Alter keinen Anspruch auf die gesetzliche Krankenversicherung und m√ľssen daher alle Gesundheitskosten aus eigener Tasche bezahlen.

 

Lesen Sie hierzu auch folgenden Beitrag aus meinem Blog:

7.) Können Leistungen in der privaten Krankenversicherung gestrichen werden?

In der privaten Krankenversicherung (PKV) werden die Leistungen im Rahmen des individuellen Versicherungsvertrags zwischen Versicherungsnehmer und Versicherungsgeber vereinbart. Die Versicherungsbedingungen und Leistungen k√∂nnen daher je nach Tarif und Anbieter unterschiedlich sein. Es ist jedoch √ľblich, dass PKV-Unternehmen ihren Kunden im Rahmen des Vertragsabschlusses eine Leistungsbeschreibung zur Verf√ľgung stellen, aus der hervorgeht, welche Leistungen im Tarif enthalten sind und welche nicht.

Es ist grunds√§tzlich m√∂glich, dass die Leistungen in der PKV gestrichen werden. Allerdings bedarf dies in der Regel einer √Ąnderung des Versicherungsvertrags und muss vom Versicherungsgeber gegen√ľber dem Versicherungsnehmer angek√ľndigt werden. In diesem Fall hat der Versicherungsnehmer in der Regel das Recht, den Vertrag zu k√ľndigen oder in einen anderen Tarif zu wechseln, der die gew√ľnschten Leistungen umfasst. Der Versicherungsnehmer kann das √Ąnderungsangebot auch ablehnen.

8.) Das Prinzip der Sachleistung bei der gesetzlichen Krankenversicherung versus dem Kostenerstattungsprinzip bei der privaten Krankenversicherung.

Das Prinzip der Sachleistung ist ein grundlegendes Prinzip der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), bei dem die Versicherten direkt Leistungen von den Leistungserbringern (z.B. √Ąrzten oder Krankenh√§usern) erhalten. Die Kosten f√ľr diese Leistungen werden dabei direkt zwischen der GKV und den Leistungserbringern abgerechnet. Die Versicherten m√ľssen in der Regel lediglich eine gesetzlich festgelegte Zuzahlung leisten, die sich nach der Art der Leistung und dem Einkommen des Versicherten richtet.

Im Gegensatz dazu gilt in der privaten Krankenversicherung (PKV) das Kostenerstattungsprinzip. Das bedeutet, dass die Versicherten die Kosten f√ľr medizinische Leistungen zun√§chst selbst tragen und die Rechnungen im Anschluss bei ihrer PKV einreichen, um die Erstattung der Kosten zu erhalten. Die H√∂he der Erstattung h√§ngt dabei von den individuellen Versicherungsbedingungen ab.

 


Das Kostenerstattungsprinzip in der PKV kann f√ľr Versicherte, die eine umfassende medizinische Versorgung ben√∂tigen, flexibler sein als das Prinzip der Sachleistung in der GKV. Die Versicherten k√∂nnen selbst entscheiden, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen m√∂chten und sind nicht an bestimmte Vertrags√§rzte oder Krankenh√§user gebunden. Allerdings m√ľssen sie die Kosten f√ľr die Leistungen zun√§chst aus eigener Tasche bezahlen und in der Regel auch einen h√∂heren Verwaltungsaufwand bei der Erstattung der Kosten in Kauf nehmen.

Das Prinzip der Sachleistung in der GKV hingegen bietet den Vorteil, dass die Versicherten unmittelbar medizinische Leistungen erhalten und sich nicht um die Erstattung der Kosten k√ľmmern m√ľssen. Allerdings kann die medizinische Versorgung durch die begrenzten Leistungen der GKV eingeschr√§nkt sein.

 


Die Signal Iduna Krankenversicherung hat es sehr einfach beschrieben in der Grafik aus deren Brosch√ľre:

Quelle: Brosch√ľre Signal Iduna

Nochmal im Klartext: Bei einem normalen grippalen Infekt werden Sie keinen großen Unterschied merken. Wir sprechen aber von Ihrer Gesundheit, Ihrem wichtigsten Gut. Eine schwere Krankheit ist schlimm genug. 

Möchten Sie dann nicht die bestmögliche Versorgung haben? In jungen Jahren denken Sie vielleicht noch nicht daran.  Aber man wird älter und die kleinen und großen Wehwehchen nehmen zu.

Sie sollten dabei aber beachten, dass wir immer von sehr guten Tarifen sprechen, Bedingungen und vern√ľnftigen Versicherungsgesellschaften. Sie m√ľssen sich die Mehrleistungen auch leisten wollen & k√∂nnen. Die PKV ist f√ľr Sie die passende L√∂sung, wenn Ihnen ein umfassender Versicherungsschutz wichtig ist. Nicht, wenn Sie schnell ein paar Hundert Euro sparen m√∂chten, klappt sowieso in den meisten F√§llen nicht. Das ist der falsche Ansatz, welcher Ihnen auch vor die F√ľ√üe fallen wird. Alles was vorher zu g√ľnstig war, wird sp√§ter stark ansteigen. Zudem ist ein l√∂chriger Versicherungsschutz im Zweifel existenzbedrohend. Daher lieber richtig oder gar nicht.¬†

9.) Die Familienversicherung in der GKV

Bei der gesetzlichen Krankenversicherung sind Familienangeh√∂rige, welche kein eigenes Einkommen besitzen,¬†im Rahmen der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert. In der PKV zahlt jedes Mitglied seinen eigenen Beitrag und hat somit eine optimale Absicherung f√ľr seine medizinische Versorgung.

 

Grundsätzlich gilt folgende grobe Rechnung:

  • Arbeitet der Ehepartner nach ein paar Jahren wieder im Beruf (mindestens Teilzeit) und beide haben miteinander bis zu zwei bis drei Kinder, so ist leistungsbereinigt bzw. unter Ber√ľcksichtigung notwendiger Krankenzusatzversicherungen die PKV nicht teurer als die GKV.

Ist Ihr Ehepartner nicht erwerbst√§tig (Hausmann / Hausfrau) ist die PKV bis einschlie√ülich zwei Kinder nicht teurer als die GKV, wenn man auch hier die Leistungsunterschiede ber√ľcksichtigt. Das Prinzip mit ‚ÄěHausfrau / Hausmann‚Äú wird aber in der heutigen Zeit immer weniger ‚Äěgelebt‚Äú.

Wie schon √∂fters erw√§hnt ‚Äď es geht um die bestm√∂glichste Absicherung im Krankheitsfall und nicht um einen detaillierten Vergleich auf Euro und Cent.¬†Erst, wenn eine gr√∂√üere Krankheit kommen sollte, sch√§tzt man die umfangreiche und schnellere Versorgung.

10.) Ein Arzt d√ľrfte Sie in der PKV besser behandeln als in der GKV

Auch hier bitte nicht falsch verstehen. Grundsätzlich sollte jeder die gleiche medizinische Versorgung bekommen. Aber schauen wir uns mal das System der GKV an.
Wissen Sie, was ein Hausarzt an Ihnen in der gesetzlichen Krankenversicherung verdient?

Die Verg√ľtung beim Arzt f√ľr gesetzlich Krankenversicherte wird √ľber eine Besuchspauschale abgerechnet. Der Hausarzt erh√§lt pro Patienten und Quartal einen Pauschalbetrag, unabh√§ngig vom Umfang der Behandlung und von der Anzahl der Patientenbesuche. Es ist also zun√§chst unerheblich, ob der Patient nur einmal oder zehn Mal kommt oder wie aufw√§ndig und kostenintensiv die Untersuchungen oder Behandlungen sind. F√ľr das laufende Quartal wird die Pauschale nur einmal ausbezahlt.¬†

Verg√ľtung Hausarzt nach Besuchspauschalen (GKV)

  • bis zum vollendeten 4. Lebensjahr: 40,80 Euro
  • bis 18. Lebensjahr: 33,64 Euro
  • bis 54. Lebensjahr: 30,66 Euro
  • bis 75. Lebensjahr: 36,39 Euro
  • ab 76. Lebensjahr: 41,03 EUR

Die genaue Höhe des Honorars ist letztendlich von den erbrachten Leistungen des Hausarztes und der Anzahl seiner Patienten abhängig. Quelle: https://www.praktischarzt.de/

Bitte lesen Sie sich das nochmal in Ruhe durch. Denken Sie, dass so ein Arzt eigentlich vern√ľnftig arbeiten und behandeln kann? Wir k√∂nnten es nicht. Von diesen Einnahmen muss ein Arzt noch die Kosten der Praxismiete, Nebenkosten, Personal und Ausstattung f√ľr die Praxis finanzieren. Und zuletzt kommt noch die Steuer dazu‚Ķ

Viele √Ąrzte leisten bei uns in Deutschland einen phantastischen Job und k√ľmmern sich herausragend um ihre Patienten.¬† Aber finanziell ist dies f√ľr sie (besonders f√ľr chronisch Kranke) nicht wirklich interessant bzw. m√ľsste viel mehr zur Geltung kommen.

Ein PKV Patient ist sehr solidarisch f√ľr das System!

Ein PKV-Patient w√§re auch in dieser Hinsicht viel solidarischer, da der Arzt teilweise das Zehnfache mehr verdient.¬†Nicht umsonst gibt es den besorgniserregenden Trend, dass manche √Ąrzte (besonders in gr√∂√üeren St√§dten) nur noch Privatpatienten betreuen. Rein wirtschaftlich gesehen m√ľssen wir daf√ľr sogar Verst√§ndnis aufbringen. Viele Arztpraxen k√∂nnen auch nur noch √ľberleben, indem die PKV-Versicherten sie √ľber die Runden halten.¬† Wir wissen, perfide. Es ist aber so‚Ķ

Hinter vorgehaltener Hand (auch wenn es die Politik verschweigt) bekommen Privatpatienten auch viel schneller und einfacher einen Termin beim (Fach-) Arzt. Der Grund d√ľrfte so banal wie einfach sein. Vielleicht w√ľrden wir genauso vorgehen als Arzt‚Ķ Immerhin muss dieser ja auch seine Angestellten und seine gesamte Praxis bezahlen und letztendlich muss hierbei am Monatsende auch etwas √ľbrig bleiben. Im Gespr√§ch mit vielen √Ąrzten (viele √Ąrzte sind Kunden bei uns mit deren Praxisversicherungen aber auch bei der¬†Berufsunf√§higkeitsversicherung¬†& PKV) k√∂nnen wir klar best√§tigten, dass die Situation unbefriedigend ist. Den Mythos, dass ein Arzt im Monat zwei Wochen Golf spielt und mit dem Ferrari vorf√§hrt, k√∂nnen wir definitiv nicht best√§tigen. Viele √Ąrzte arbeiten am Maximum ihrer M√∂glichkeit, was auch etwas dem derzeitigen System der GKV geschuldet ist.

11.) Sind Sie angestellt und sorgen mit einer betrieblichen Altersvorsorge vor?

Dann kann Ihnen die PKV mehrere Zehntausend Euro retten!

Das Wichtigste zur betrieblichen Altersvorsorge in K√ľrze:

  • Basisfall, Vertr√§ge ab 2005: Falls Sie eine Direktversicherung besparen und gesetzlich krankenversichert sind, zahlen Sie auf die sp√§tere Betriebsrente oder Einmalauszahlung durchschnittlich 15,7 Prozent an Kran¬≠ken¬≠kas¬≠senbeitr√§gen.
  • Variante 1: Wer eine Direktversicherung nach Ausscheiden aus dem Job privat bespart, zahlt sp√§ter nur auf die echte Betriebsrente Kran¬≠ken¬≠kas¬≠senbeitr√§ge.
  • Variante 2: Betriebsrenten bis 160 Euro sind stets frei von Abgaben. Das ist neu seit 2020. Nur wer mehr bekommt, muss auf den Unterschiedsbetrag Kran¬≠ken¬≠kas¬≠senbeitr√§ge zahlen.
  • Fall Altvertrag: Wer seit 2004 oder fr√ľher monatlich in eine Direktversicherung einzahlt, zahlt Kran¬≠ken¬≠kas¬≠senbeitr√§ge auf die heutigen Beitr√§ge und auf die sp√§tere Rente.
  • Rente wie Einmalauszahlung m√ľssen Sparer mit ihrem pers√∂nlichen Einkommensteuersatz versteuern.

Es ist ein perfides Spiel, welches die Politik mit den Bundesb√ľrgern spielt. 2004 wurde (auch r√ľckwirkend) ein Gesetz eingef√ľhrt, worauf mit Rentenbezug Sie die eingesparten Beitr√§ge zur gesetzlichen Krankenversicherung nachzahlen m√ľssen. Nicht nur aber Ihre Beitr√§ge, auch die, welche Ihr Arbeitgeber vorher √ľbernommen hat. Das Portal Finanztipp gibt Auskunft dar√ľber mit ‚ÄěWie Krankenkassenbeitr√§ge Ihre Betriebsrente schm√§lern‚Äú.
Besonders bei einer sehr hohen betrieblichen Altersvorsorge kann dies locker mehrere Zehntausend Euro verschlingen.

Sind Sie in der privaten Krankenversicherung, werden keine Abgaben f√§llig. Weitere Infos dazu gibt es auch im Artikel ‚ÄěWarum sind Privatversicherte bei einer Direktversicherung im Vorteil?‚Äú.

Erg√§nzender Hinweis: Auch Mieteink√ľnfte sind krankenversicherungspflichtig aber nur dann, wenn man nicht in der PKV versichert ist.

Auch in der Fernsehsendung ‚ÄěMarktcheck‚Äú wird umfangreich dar√ľber berichtet mit dem Tenor ‚ÄěBei der Betrieblichen Altersvorsorge wird dann im Alter abkassiert‚Äú.

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12.) Wer kann in die private Krankenversicherung wechseln? 

In die private Krankenversicherung (PKV) können grundsätzlich nur bestimmte Personengruppen wechseln. Dazu gehören:

  1. Selbständige und Freiberufler: Selbständige und Freiberufler können unabhängig von ihrem Einkommen in die PKV wechseln.
  2. Arbeitnehmer: Arbeitnehmer k√∂nnen in die PKV wechseln, wenn sie ein Bruttoeinkommen √ľber der Versicherungspflichtgrenze (im Jahr 2023: 66.000 Euro pro Jahr) verdienen. Das Einkommen muss dabei in drei aufeinanderfolgenden Jahren √ľber der Versicherungspflichtgrenze liegen.
  3. Beamte: Beamte und Anwärter auf den Beamtenstatus können in die PKV wechseln.
  4. Studenten: Studenten k√∂nnen unter bestimmten Voraussetzungen in die PKV wechseln. Hierbei ist es wichtig zu beachten, dass sie w√§hrend ihres Studiums in der PKV bleiben m√ľssen und nicht in die GKV wechseln k√∂nnen.

Es ist jedoch zu beachten, dass eine Aufnahme in die PKV auch von verschiedenen Faktoren abhängen kann, wie beispielsweise Alter, Gesundheitszustand, Beruf oder Nationalität. Sollten Sie Vorerkrankungen haben, sollte unbedingt vorab 

Dar√ľber hinaus kann ein Wechsel in die PKV nicht immer die beste Entscheidung sein, da es individuell auf die jeweilige Lebenssituation und Bed√ľrfnisse ankommt, wie oben bereits beschrieben. Es empfiehlt sich daher, sich vor einem Wechsel gr√ľndlich √ľber die Vor- und Nachteile sowie die Bedingungen der PKV zu informieren und gegebenenfalls auch eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Alleine w√ľrde ich den Wechsel nicht vollziehen.¬†

13.) Was gibt es bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung zu beachten? 

Ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) erfordert eine sorgf√§ltige Abw√§gung der Vor- und Nachteile sowie eine genaue Pr√ľfung der individuellen Bed√ľrfnisse und Voraussetzungen. Hier sind einige wichtige Punkte, die es bei einem Wechsel in die PKV zu beachten gibt:

  1. Langfristige Verpflichtungen: Der Wechsel in die PKV ist in der Regel eine langfristige Entscheidung, da die R√ľckkehr in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oft schwierig oder sogar unm√∂glich ist. Daher sollte man sich vor einem Wechsel genau √ľberlegen, ob man langfristig in der PKV bleiben m√∂chte.
  2. Versicherungsbedingungen: Die Versicherungsbedingungen der PKV k√∂nnen sich stark unterscheiden. Es ist wichtig, die Leistungen und Bedingungen der verschiedenen PKV-Anbieter genau zu vergleichen und auf die individuellen Bed√ľrfnisse abzustimmen.
  3. Gesundheitszustand: Der Gesundheitszustand ist ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung f√ľr oder gegen eine PKV. Vor einem Wechsel muss man sich einer Gesundheitspr√ľfung unterziehen, bei der Vorerkrankungen oder Risikofaktoren ber√ľcksichtigt werden. Bei bestehenden Vorerkrankungen kann es schwierig oder teuer sein, einen Versicherungsschutz in der PKV zu erhalten.
  4. Finanzielle Belastbarkeit: Die Beitr√§ge in der PKV sind oft g√ľnstiger als in der GKV, insbesondere f√ľr j√ľngere und gesunde Personen. Allerdings sind die Beitr√§ge in der PKV auch einkommensabh√§ngig und k√∂nnen im Laufe der Zeit steigen. Es ist daher wichtig, die finanzielle Belastbarkeit langfristig zu planen und m√∂gliche Beitragssteigerungen zu ber√ľcksichtigen.
  5. Zusatzversicherungen: Die PKV bietet oft nur einen begrenzten Leistungsumfang. Es kann daher sinnvoll sein, zus√§tzliche Versicherungen abzuschlie√üen, um eine umfassende medizinische Versorgung sicherzustellen. Dabei sollte man aber auch die Kosten f√ľr Zusatzversicherungen ber√ľcksichtigen.
  6. Wechseloptionen: Die PKV bietet oft verschiedene Tarife an, die sich in Bezug auf Leistungen und Beitr√§ge unterscheiden. Es ist daher wichtig, sich vor einem Wechsel √ľber die Wechseloptionen innerhalb der PKV zu informieren und gegebenenfalls auch einen Tarifwechsel in Betracht zu ziehen.

Es empfiehlt sich, vor einem Wechsel in die PKV eine individuelle Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler oder -berater in Anspruch zu nehmen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.

14.) Kann man wieder zur√ľck in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln?¬†

Grunds√§tzlich ist es m√∂glich, aus der privaten Krankenversicherung (PKV) in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zur√ľckzukehren, sofern bestimmte Voraussetzungen erf√ľllt sind.

Dazu geh√∂rt zum Beispiel, dass man wieder einer versicherungspflichtigen Besch√§ftigung nachgeht, deren Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze liegt (aktuell: 66.000 Euro pro Jahr). Auch eine Selbstst√§ndigkeit kann unter bestimmten Voraussetzungen zur R√ľckkehr in die GKV f√ľhren.

Weiter ist zu beachten, dass eine R√ľckkehr in die GKV mit Nachteilen verbunden ist, da der Leistungsumfang der GKV geringer ist als der von der PKV.¬†

Es empfiehlt sich daher, vor einem Wechsel in die PKV genau zu pr√ľfen, ob man langfristig in der PKV bleiben m√∂chte.

Hierzu eine Kurzinformation vom Deutschen Bundestag aus dem Jahr 2020, wie der Wechsel von der PKV in die GKV auch dem 55. Lebensjahr möglich ist:

https://www.bundestag.de/resource/blob/684266/0e8b76c2a2209f8d13e4df46107fe140/WD-9-001-20-pdf-data.pdf

15.) Die Beitragsr√ľckerstattung in der privaten Krankenversicherung:

Die Beitragsr√ľckerstattung ist eine M√∂glichkeit f√ľr Versicherte in der privaten Krankenversicherung (PKV), einen Teil ihrer Beitr√§ge zur√ľckzuerhalten, wenn sie im Laufe eines Jahres keine oder nur geringe medizinische Leistungen in Anspruch genommen haben.

Die Beitragsr√ľckerstattung ist eine freiwillige Leistung der PKV und nicht gesetzlich vorgeschrieben. Es ist daher wichtig, die genauen Bedingungen im Versicherungsvertrag zu pr√ľfen, um zu erfahren, ob und in welchem Umfang eine Beitragsr√ľckerstattung m√∂glich ist.

Die H√∂he der Beitragsr√ľckerstattung h√§ngt in der Regel von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem individuellen Tarif, der H√∂he der gezahlten Beitr√§ge und der Anzahl der Versicherten im Tarif, die im betreffenden Jahr keine oder nur geringe Leistungen in Anspruch genommen haben.

Es gibt unterschiedliche Arten der Beitragsr√ľckerstattung, zum Beispiel die prozentuale Beitragsr√ľckerstattung oder die Pauschalr√ľckerstattung. Bei der prozentualen Beitragsr√ľckerstattung wird ein bestimmter Prozentsatz der gezahlten Beitr√§ge zur√ľck erstattet, w√§hrend bei der Pauschalr√ľckerstattung ein fester Betrag pro Jahr zur√ľckgezahlt wird.

Es ist wichtig zu beachten, dass eine hohe Beitragsr√ľckerstattung nicht unbedingt ein Indikator f√ľr eine gute Versicherung ist. Denn die Beitragsr√ľckerstattung h√§ngt in erster Linie davon ab, ob Versicherte im betreffenden Jahr Leistungen in Anspruch genommen haben oder nicht, und nicht unbedingt von der Qualit√§t der Leistungen oder des Versicherungsschutzes selbst.

16.) Können nur gesunde Menschen in die private Krankenversicherung wechseln oder auch welche mit Vorerkrankungen? 

Auch Menschen mit Vorerkrankungen k√∂nnen grunds√§tzlich in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Allerdings kann es in einigen F√§llen zu Problemen kommen, wenn die Vorerkrankungen als “Risiko” f√ľr die PKV eingestuft werden.

Die PKV muss bei Vertragsabschluss eine Gesundheitspr√ľfung durchf√ľhren, um das individuelle Risiko des Versicherungsnehmers einsch√§tzen zu k√∂nnen. Bei Vorliegen von Vorerkrankungen kann es passieren, dass der Versicherungsanbieter einen Risikozuschlag verlangt oder bestimmte Leistungen ausschlie√üt. In manchen F√§llen kann es auch dazu kommen, dass die PKV den Versicherungsantrag ablehnt.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass es bei Vorerkrankungen keine pauschale Aussage dar√ľber geben kann, ob ein Wechsel in die PKV m√∂glich ist oder nicht. Es kommt immer auf den individuellen Fall an und darauf, wie die PKV die Vorerkrankungen einsch√§tzt.

Es empfiehlt sich daher, sich im Vorfeld gut zu informieren und eine anonyme Risikovoranfrage durchf√ľhren zu lassen um herauszufinden, welcher Krankenversicherer Sie aufnehmen w√ľrde oder u.U. zu erschwerten Bedingungen wie z.B. einem Risikozuschlag.

Mit welchem Alter benötigen die Menschen im Durchschnitt vermehrt ärztliche Leistungen?

Im Allgemeinen ben√∂tigen Menschen im h√∂heren Alter vermehrt √§rztliche Leistungen. Ab einem bestimmten Alter steigt das Risiko f√ľr altersbedingte Krankheiten und chronische Erkrankungen, die eine regelm√§√üige √§rztliche Versorgung erfordern.

Laut Statistiken liegt das Durchschnittsalter der Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden, bei etwa 65 Jahren. Auch bei ambulanten Behandlungen und in Arztpraxen ist eine höhere Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen im höheren Alter zu beobachten.

Es ist jedoch zu beachten, dass der individuelle Gesundheitszustand und die Krankheitsgeschichte jedes Menschen unterschiedlich sind und dass auch j√ľngere Menschen in bestimmten F√§llen vermehrt √§rztliche Leistungen ben√∂tigen k√∂nnen.

Daher kann ich es nicht verstehen, wenn Kunden wieder in die GKV zur√ľckwollen in einem Alter, wo sie noch gar keine Leistungen in Anspruch genommen haben. Wenn sie dann √§lter werden, sind sie gesetzlich versichert und m√ľssen mehrere Tage bzw. Wochen auf einen Arzttermin warten. Das macht √ľberhaupt keinen Sinn in meinen Augen.

Daher ist meine Empfehlung, sich so fr√ľh wie m√∂glich mit dem Wechsel zu besch√§ftigen, da man in jungen Jahren ges√ľnder ist als im hohen Alter.

17.) Wie läuft die Beratung zur PKV ab?

Die Beratung zur PKV ist sehr komplex und wie es genau funktioniert erfahren Sie hier:

18.) Fazit GKV vs. PKV:

N√ľchtern und ehrlich betrachtet aus unserer Sicht gibt es keinen vern√ľnftigen Unterschied in der GKV zu bleiben, wenn folgende Faktoren auf Sie zutreffen:

  • Sie m√∂chten umfangreiche medizinische Leistungen im Krankheitsfall!
  • Sie m√∂chten sich die PKV leisten und k√∂nnen dies auch vor allem auch langfristig!
  • Ihr Gesundheitszustand es zul√§sst!

Das System der nachhaltigen Finanzierung, des individuell passenden Versicherungsschutzes und der langfristig geringeren Beitragssteigerungen sind einfach Argumente f√ľr die PKV.¬†

 

Lesen Sie auch den nachfolgenden Artikel aus meiner Blogsektion. Da geht es um den Vergleich der GKV und PKV (gesetzliche vs. private Krankenversicherung)

19.) Bewertungen von Kunden zu meiner PKV Beratung

1.) …ich habe mit 3 Maklern gesprochen…

‚ÄěIch bin auf Herrn Mahling durch die vielen positiven Google Rezension auf aufmerksam geworden – und was soll ich sagen, ich kann dem zu 110% zustimmen. Ich habe mit 3 Versicherungsmaklern bez√ľglich einer Berufsunf√§higkeitsversicherung und privater Krankenversicherung gesprochen. Herr Mahling zeichnete sich vor allem √ľber die Kompetenz, Beratung, Antwortzeit und pers√∂nliche N√§he aus. Er war der einzige Makler, der mein Vertrauen gewann, durch seine transparente Kommunikation. Zum Beispiel empfahl er mir, meine Krankenakten anzufragen – da √Ąrzte teilweise andere Diagnosen geben oder man √ľber den langen Betrachtungszeitraum Arztbesuche vergisst. Tats√§chlich war beides bei mir der Fall, umso dankbarer war ich √ľber die akribische Sorgfalt von ihm.

Zur Abfrage see Krankenakte versorgte er mich mit Templates, die ich nur noch anpassen musste.

Herr Mahling hielt mich immer auf dem Laufenden und nahm sich viel Zeit f√ľr meine ganzen Fragen.

Jedem, der eine Versicherung abschlie√üen will, kann ich ihn nur w√§rmsten weiterempfehlen.‚ÄĚ

Quelle: Google https://g.co/kgs/v11p3i

2.) … sehr professionell und kompetent…

‚ÄěIch bin √§u√üerst zufrieden mit der Arbeit die Herrn Mahling macht. Ich wurde sehr professionell und kompetent √ľber das Thema Private Krankenversicherung beraten. Ich kann ihn definitiv weiterempfehlen.‚ÄĚ

Quelle: Google https://g.co/kgs/zEdBff

3.) … (hat) auch m√∂gliche Randthemen im Blick, an die man selbst gar nicht gedacht h√§tte …

‚ÄěIch habe in der Vergangenheit bereits andere Berater aufgesucht und mich nie wirklich wohl gef√ľhlt. Herr Mahling ist der erste Berater, dem ich voll und ganz vertrauen kann und mich sehr gut aufgehoben f√ľhle. Er ber√§t einen ehrlich mit allen Vor- & Nachteilen und hat dabei immer das Wohl des Kunden im Blick. Man merkt, dass er seinen Beruf mit Leidenschaft aus√ľbt und sehr viel Fachwissen hat. Diese Kompetenz kommt einem als Kunde zugute, da er einen so super beraten kann und auch m√∂glich Randthemen im Blick hat, an die man selbst gar nicht gedacht h√§tte. Er begleitet einen bis zum erfolgreichen Abschluss und dar√ľber hinaus, ist immer erreichbar und sehr schnell. Alles in allem bin ich 100% zufrieden mit der Rundumbetreuung von Herr Mahling. Ich empfehle in absolut weiter und werde auch selbst weitere Themen in der Zukunft mit ihm besprechen. Vielen Dank f√ľr alles!‚ÄĚ

Quelle: Google https://g.co/kgs/kjBMVH

4.) … so stelle ich mir einen perfekten Berater vor …

‚ÄěSeit einigen Jahren habe ich schon meine Erfahrung mit diversen¬† Versicherungsmaklern gemacht. Daher konnte ich viele Vergleichsm√∂glichkeiten sammeln und bin bereits √ľber viele Finanzthemen sehr gut informiert und pers√∂nlich gut aufgestellt. Herr Mahling ist meiner Meinung nach einer der besten Finanz-und Versicherungsmakler in der Branche. Und ich habe Gl√ľck gehabt an einen solch kompetenten, seri√∂sen und professionellen Berater zu gelangen. Herr Mahling nimmt sich viel Zeit, ist absolut fair und ist immer darum bem√ľht eine f√ľr den Kunden zufriedenstellende L√∂sung zu finden. So stelle ich mir einen perfekten Berater vor. Ich kann Herrn Mahling aus pers√∂nlicher Erfahrung und √úberzeugung nur w√§rmstens empfehlen.‚ÄĚ

Quelle: Google https://g.co/kgs/fRxWmN

5.) … Top Service und Beratung, f√ľhle mich gut aufgehoben …

‚ÄěTolle Abwicklung meiner Vertr√§ge, weil dort einiges angepasst werden muss. Seit dem Abschluss sind einige Monate bzw. Jahre vergangen aber auch heute noch ein Top Service und Beratung, f√ľhle mich gut aufgehoben.‚ÄĚ

Quelle: WhoFinance

https://www.whofinance.de/berater/marco-mahling/#reviewid=559308

Weitere PKV Artikel aus meinem Blog

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an weiteren Artikeln zum Thema “private Krankenversicherung”.

Eine Auswahl meiner Leistungen:

Marco Mahling
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Lassen Sie uns √ľber Ihre Zukunft sprechen. Schreiben Sie mich an oder nutzen Sie unser einfaches Kontaktformular ‚Äď Ich freue mich auf unser Kennenlernen und eine m√∂gliche Zusammenarbeit!

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