Wie sich die Spondylarthrose auf die Berufsunfähigkeitsversicherung auswirkt

Unser Arbeitsalltag stellt h√§utig eine hohe Belastung f√ľr unseren R√ľcken und die Gelenke dar.

Wenn es um die Berufsunf√§higkeitsversicherung geht, gibt es verschiedene Krankheiten und Einschr√§nkungen, bei deren Vorliegen es schwieriger werden kann, zu angemessenen Konditionen bei einer BU unterzukommen. In den folgenden Zeilen besch√§ftigen wir uns mit dem Wesen der Spondylarthrose und damit, welche Folgen diese f√ľr den K√∂per sowie die BU Rente hat.

Spondylarthrose – Ein √úberblick

Die Spondylarthrose trifft die meisten von uns irgendwann.

Bei einer Spondylarthrose handelt es sich um eine Arthrose, die zu einem Verschlei√ü der kleinen Wirbelgelenke f√ľhrt. Die h√§ufigsten Beschwerden sind R√ľckenschmerzen. Bedingt durch fortschreitendes Alter kommt sie bei fast jedem Menschen vor.

Kommt zu dem Verschlei√ü der Gelenke noch eine Entz√ľndung, also Arthritis, hinzu, spricht man von einer aktiven Spondylarthrose. Auch zus√§tzliches Wachstum der Knochen kann f√ľr die Spondylarthrose typisch sein, insbesondere an Spondylophyten, also viel beanspruchten Stellen der Wirbels√§ule.

Spondylose ist im √úbrigen der Sammelbegriff f√ľr Verschlei√ü-Erkrankungen der Wirbels√§ule. Ein weiterer Begriff, den Sie schon einmal geh√∂rt haben k√∂nnten, ist Spondylosis Deformans: Hiermit sind Abnutzungskrankheiten mit degenerativen Ver√§nderungen am Wirbelk√∂rper gemeint.

Die Spondylarthrose lässt sich mit konservativen Maßnahmen, also nicht operativen Behandlungen wie Medikamenten, Physiotherapie usw., gut behandeln; Operationen sind daher nur in den seltensten Fällen notwendig.
Eine Behandlung des Patienten lindert häufig die Symptome, vor allem die Schmerzen, welche seltenen chronisch sind. Die Spondylarthrose kann im gesamten Bereich der Wirbelsäule auftreten. Am häufigsten von der Facettengelenksarthrose betroffen sind etwa der Lendenwirbel-Bereich (LWS), der Bereich der Halswirbelsäule (HWS) sowie die Brustwirbelsäule (BWS). Der Gelenkverschleiß tritt häufig nicht punktgenau und eingrenzbar auf, sondern kann auch an mehreren Stellen gleichzeitig vorkommen.

Die Diagnose der Arthrose erfolgt durch eine körperliche Untersuchung mit Blick auf die Krankengeschichte und gegebenenfalls durch Heranziehung von Röntgen- oder MRT bzw. CT Untersuchungen.

Gut zu wissen: Der Begriff Spondylarthrose beschreibt das Krankheitsbild bereits ganz gut: Er leitet sich vom griechischen Wort “Spondylos” f√ľr Wirbel und “Arthros” f√ľr Gelenk ab. Andere Bezeichnungen sind auch Facettengelenksarthrose, Facettensyndrom oder Wirbels√§ulenarthrose.

Symptome

Betroffene haben oft mir R√ľckenschmerzen zu k√§mpfen. Aber: Die Behandlung ist in der Regel einfach und unkompliziert.

Bei der Arthrose nutzen sich die kleinen Wirbelgelenke, auch Facettengelenke genannt, ab und verlieren so ihre nat√ľrliche Struktur. Die Spondylarthrose ist daher auch unter dem Namen Facetten Syndrom bekannt. Die Fl√§che der Gelenkknorpel und mit ihr die Beweglichkeit werden mit der Zeit weniger geschmeidig.
Regelmäßig tauchen bei Patienten durch die Spondylarthrose folgende Symptome auf:

  • Nicht genau lokalisierbare R√ľckenschmerzen
  • Morgen-Steifigkeit der Wirbels√§ule, stockende Bewegung
  • Gef√ľhl blockierter Wirbel
  • Eingeschr√§nkte Beweglichkeit des R√ľckens und der Gelenke
  • Ausstrahlungen in die Beine oder den Nacken sind auch m√∂glich

Der Gelenkverschlei√ü der Arthrose muss jedoch nicht in jedem Fall zu Schmerzen f√ľhren. Die Schmerzen sind in den meisten F√§llen nicht chronisch, sondern vor√ľbergehend. Sie kommen also manchmal pl√∂tzlich um dann wieder weniger zu werden und ganz zu verschwinden.

Ursachen der Spondylarthrose

Häufig gibt es keinen konkreten oder spontanen Grund bzw. Auslöser, nach dem es zu einer Erkrankung kommt. Kurz gesagt: Auch die Wirbel und Wirbelkörper altern mit der Zeit und nutzen sich ab, weshalb diese Form der Arthrose so gut wie unumgänglich ist.

Zu den Ursachen der Arthrose zählen vor allem der altersbedingte Verschleiß oder eine Überbelastung durch Sport. Aber auch schwere körperliche Arbeit oder Übergewicht erhöhen das Risiko einer Arthrose Erkrankung.

Besonders häufig sind ältere Menschen, Nicht-Sportler, Frauen und Raucher von einer Spondylarthrose betroffen.

Spondylarthrose: Behandlung

Um eine Spondylarthrose zu behandeln und somit auftretende Schmerzen zu lindern, werden regelm√§√üig Schmerzmittel verabreicht und Krankengymnastik sowie R√ľckentraining verordnet. Das richtige, r√ľckenfreundliche Bewegen sowie Physio- und Ergotherapien k√∂nnen bereits viel helfen. Die sogenannte Triggerpunkt-Therapie lindert ebenfalls Beschwerden.

Der Spondylarthrose kann aber auch vorbeugend begegnet werden: Durch ausgewogene und regelm√§√üige Bewegung und die Schonung des Bewegungsapparates w√§hrend der Arbeit durch entsprechende “Vorkehrungen”, l√§sst sich das Risiko, an der Arthrose zu erkranken, etwas eind√§mmen.

Wird eine OP dennoch n√∂tig, werden hier die Nervenenden ver√∂det. Dies schaltet die die Nerven aus, die f√ľr das Empfinden der Schmerzen verantwortlich sind.

Spondylarthrose Berufsunfähigkeit

Umfassender BU-Schutz ist auch mit Vorerkranungen möglich.

Die Berufsunf√§higkeitsversicherung geh√∂rt zu den wichtigsten Versicherungen und sch√ľtzt den Versicherungsnehmer, wenn dieser seinen Beruf nicht mehr aus√ľben kann. Daher erfreut sich die Berufsunf√§higkeitsversicherung (kurz: BU) auch gro√üer Beliebtheit, was jedoch auch bedeutet, dass die Voraussetzungen der Annahme relativ hoch sind und das Vorliegen von Beschwerden oder Krankheiten zu schlechteren Konditionen oder gar dem Ausschluss der Versicherbarkeit f√ľhren kann.

Erkrankungen am Skelett und/oder Bewegungsapparat geh√∂ren zu den h√§ufigsten Ursachen der Berufsunf√§higkeit, wozu auch die Krankheit der Arthrose z√§hlt. Jeder f√ľnfte Leistungsantrag fu√üt auf dieser Art von Beschwerden.

Die Spondylarthrose ist f√ľr sich genommen nicht unbedingt der Grund f√ľr die Arbeitsunf√§higkeit. Vielmehr k√∂nnen die Symptome und der Fortschritt der Arthrose durch anhaltende oder auch vor√ľbergehende, aber starke Scherzen des R√ľckens, hierzu f√ľhren.

Wer durch seinen Arzt eine Krankschreibung aufgrund einer Wirbelgelenkarthrose erhalten hat, ist dadurch nat√ľrlich noch nicht automatisch au√üer Stande zu arbeiten.

Arthrose an der Wirbelsäule: Wann wird man berufsunfähig?

Dies ist eine wichtige Frage, nicht nur f√ľr Arthrosebetroffene sondern auch f√ľr die Berufsunf√§higkeitsversicherung. Inwieweit jemand mit Spondylarthrose berufsunf√§hig wird, l√§sst sich verst√§ndlicherweise nicht pauschal beantworten, da die Krankengeschichte und die Auspr√§gung so individuell wie die Personen dahinter sind.

Ob es zur Berufsunf√§higkeit kommt, h√§ngt von vielen Faktoren ab. So spielt die Art und Intensit√§t der Symptome, die Schwere der Arthrose, das Vorliegen einer Arthritis und der Lebensstil des Betroffenen eine gro√üe Rolle. Es kann daher durchaus sein, dass die bisherige T√§tigkeit ohne Einschr√§nkungen mit der selben Arbeitskraft weiterhin ausgef√ľhrt werden kann und es zu keinem Zeitpunkt zu einer auch nur vor√ľbergehenden Berufsunf√§higkeit kommt.

Andererseits k√∂nnen Personen mit Arthrose ihrem Beruf √ľberhaupt nicht mehr oder nur vermindert nachgehen, insbesondere wenn es sich um eine T√§tigkeit mit starker k√∂rperlicher Belastung handelt, welche nicht selten eine der Ursachen f√ľr die Spondylarthrose ist. Wenn sich die Gelenke entz√ľnden und schmerzen oder der Verschlei√ü der Wirbels√§ulengelenke weit fortgeschritten ist, kann auch dies zu Leistungseinbu√üen im Beruf f√ľhren.

Ist die Spondylarthrose chronisch und leidet der Betroffene unter anhaltenden, starken Schmerzen, kann eine Anerkennung der Schwerbehinderung folgen. Solche “Extremf√§lle” sind aber die Seltenheit. Welcher Grad der Behinderung anerkannt wird, h√§ngt von dem individuellen Leiden ab.

Grunds√§tzlich gilt, dass f√ľr die Beurteilung der Berufsunf√§higkeit sind die Versorgungs√§mter und ihre Gutachter zust√§ndig sind. Zun√§chst sollte jedoch der Hausarzt und/oder Orthop√§de kontaktiert werden.

Exkurs: Wann ist jemand berufsunfähig?

Berufsunf√§higkeit liegt dann vor, wenn der Versicherte aus gesundheitlichen Gr√ľnden seinen zuletzt ausge√ľbten Beruf voraussichtlich auf Dauer nicht mehr aus√ľben kann. Die Beeintr√§chtigung ist also so schwerwiegend, dass die T√§tigkeiten nicht mehr ohne Einschr√§nkungen ausgef√ľhrt werden k√∂nnen.

Warum ist der BU Schutz so wichtig?

Wer aufgrund der Spondylarthrose und der damit einhergehenden R√ľckenschmerzen fr√ľhzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden muss, dem steht in der Regel nur die staatliche Erwerbsminderungsrente zu. Jedoch reicht die gesetzliche Rente bei Erwerbsminderung kaum zu Leben aus, eine Ver√§nderung des Lebensstandards wird f√ľr viele Menschen also sp√ľrbar sein. Daher ist es wichtig, sich bereits in fr√ľhen Jahren um eine Berufsunf√§higkeitsversicherung zu k√ľmmern, um bei einem Verlust der Arbeitskraft und den hiermit verbundenen Ver√§nderungen optimal gesch√ľtzt zu sein.

Wir stehen Ihnen vom ersten Impuls bis zur Wahl der passenden BU und noch weit dar√ľber hinaus eng zur Seite und beraten Sie tatkr√§ftig beim Thema Versicherungsschutz. Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit, um mehr dar√ľber zu erfahren, wie wir Ihnen optimal helfen k√∂nnen.

BU-Rente mit Spondylarthrose

Im Fall der Fälle mit der BU-Rente gut abgesichert sein.

Sind die Beschwerden so markant, dass sie dazu f√ľhren, dass der Betroffene seinen Beruf nicht mehr aus√ľben kann, so muss dies zun√§chst durch ein √§rztliches Gutachten best√§tigt werden. Der Gutachter geht neben der Diagnose bzw. Feststellung der Erkrankung mitsamt ihrer Symptome auch darauf ein, ob der Versicherte die T√§tigkeiten innerhalb seines Jobs gar nicht mehr oder nur noch teilweise erbringen kann.

Dieses Gutachten sowie weitere, ben√∂tigte Dokumente reicht der Versicherungsnehmer anschlie√üend bei der Berufsunf√§higkeitsversicherung ein. Diese pr√ľft dann, ob ein Anspruch auf die Auszahlung der BU-Rente (Leistungserbringung) besteht. Dies kann einige Wochen bis Monate dauern. Daher raten wir, vertraglich zu vereinbaren, dass der Versicherer r√ľckwirkend zahlt. Ist dies der Fall, wird die Rente nicht erst ab der positiven Entscheidung nach der Pr√ľfung gezahlt, sondern bereits ab dem Tag der Diagnose.

Ein Blick in den Versicherungsvertrag ist wichtig: Dort sind die Voraussetzungen f√ľr u.a. den Erhalt der Rente aufgef√ľhrt. Bestenfalls hat sich der Versicherte bereits vor Vertragsschluss mit den Bedingungen auseinandergesetzt und muss sie nur noch einmal in Erinnerung rufen.

Hier ist vor allem darauf zu achten, ob es Leistungsausschl√ľsse wegen einer Erkrankung am R√ľcken und der Wirbels√§ule bzw. bei Schmerzen an den betreffenden Stellen oder wegen Arthrose gibt. Auch ist interessant, ob auf eine abstrakte Verweisung verzichtet wurde. Ist beides nicht (!) der Fall, so steht dem Leistungsantrag eigentlich nichts mehr im Wege.

Versicherungsschutz auch mit Arthrose

Wir als Versicherungsmakler und -Berater wissen, dass nur, weil etwas schwer ist, es noch lange nicht unmöglich ist. Daher teilen wir unsere Tipps und Ratschläge, wie Sie trotz Schäden an der Wirbelsäule und auch mit Spondylarthrose bei einer BU unterkommen können.

Vorab ist es uns wichtig zu betonen, dass es auch immer Alternativen zur BU gibt, wenn eine Versicherbarkeit bei dieser schlichtweg ausgeschlossen oder angesichts der Beitragsh√∂he aufgrund des Risikozuschlags unverh√§ltnism√§√üig ist. Beispielsweise kann die Erwebsunf√§higkeitsversicherung, bei der die Versicherten eine Erwerbsminderungsrente erhalten, oder eine Grundunf√§higkeitsversicherung eine L√∂sung sein. Hierzu beraten wir Sie in einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespr√§ch gerne ausf√ľhrlich. Uns ist es wichtig, transparent und offen mit Ihnen zu kommunizieren. Daher besch√∂nigen wir nichts, sind aber optimistisch und setzen alles daran, Ihnen den n√∂tigen Schutz zu verschaffen.

Kontaktieren Sie und daher gerne jederzeit per E-Mail, telefonisch oder √ľber Kontaktformular!

Exkurs: Anonymisierte Risikovoranfrage

Gesundheitsfragen ohne Risiko beantworten und die passende BU finden!

Die Wahrscheinlichkeit, auf Anhieb zu attraktiven Konditionen bei einer BU mit einer Arthrose angenommen zu werden, ist leider nicht so hoch. Allerdings sollte auch vom wahrlosen Anfragen verschiedener Versicherer abgesehen werden. Grund hierf√ľr ist die sogenannte Wagnisdatei. Die Daten und Informationen, die Sie durch Beantworten der Gesundheitsfragen preisgeben, k√∂nnen durch einen Risikopr√ľfer in eine sogenannte his Datei √ľbertragen werden.

Das Hinweis- und Informationssystem der Versicherer ‚Äď kurz HIS, auch Wagnisdatei genannt‚Äď enth√§lt Informationen √ľber Berufsunf√§higkeitsversicherungs-Kandidaten, welche die Versicherer untereinander austauschen und auf die sie Zugriff haben. In dieser Datenbank sind unter anderem Informationen dar√ľber enthalten, ob ein Antragsteller bei einer anderen Versicherungsanstalt bereits abgelehnt wurde. Diese Daten haben eine gewisse Signalwirkung und k√∂nnen dazu f√ľhren, dass Sie als Antragsteller bei vielen Versicherungen als “verbrannt” gelten. Daher sollte es bestm√∂glich vermieden werden, mit einem negativen Eintrag in der Datenbank aufzutauchen.

Die beste M√∂glichkeit, Informationen √ľber die Bedingungen der einzelnen Versicherer zu erhalten, ohne jedoch das eben genannte Risiko einzugehen, ist die anonyme Risikovoranfrage. Hierzu haben wir bereits eigene Beitr√§ge sowie eine Fallstudie ver√∂ffentlicht, die Sie hier einsehen k√∂nnen.

Kurz gesagt reichen wir die von Ihnen wahrheitsgem√§√ü ausgef√ľllten Gesundheitsfragen bei den Versicherern so ein, dass diese keine R√ľckschl√ľsse auf Ihre Identit√§t zulassen. Nach Pr√ľfung erhalten wir dann eine Antwort der BU, welche wir mit Ihnen besprechen. Liegen mehrere Angebote bzw. Absagen vor, k√∂nnen wir im n√§chsten Schritt die L√∂sung ausw√§hlen, die am besten zu Ihnen und Ihren Bed√ľrfnissen passt.

Fazit: Spondylarthrose Berufsunfähigkeit

Ein Gelenk oder Wirbel können ebenso altern und verscheißen wie ihre "Träger".

Die Spondylarthrose, eine degenerative Erkrankung der Wirbels√§ule, kann Auswirkungen auf die Gesundheit und somit Berufsunf√§higkeit von Patienten haben. Aufgrund der Natur der Erkrankung und der damit verbundenen Wahrscheinlichkeit von Arbeitsunf√§higkeit ist es ratsam, schon fr√ľh eine Berufsunf√§higkeitsversicherung in Betracht zu ziehen.

Die Ursachen f√ľr Spondylarthrose liegen in der Abnutzung der Facettengelenke, den kleinen Gelenken zwischen den Wirbeln. Diese Arthose-Form betrifft vor allem √§ltere Menschen, aber auch j√ľngere Menschen, die durch schwere k√∂rperliche Belastungen oder Verletzungen beeintr√§chtigt sind. Der schleichende Verlauf der Erkrankung kann zu chronischen R√ľckenschmerzen f√ľhren, die das Sitzen und die Ausf√ľhrung allt√§glicher T√§tigkeiten beeintr√§chtigen. Ein Hinweis auf die Erkrankung kann eine eingeschr√§nkte Bewegungsfreiheit sein, insbesondere in Verbindung mit l√§ngeren Sitzphasen. Hier ist jedoch das Wort “kann” zu betonen – die Gelenks- und Wirbelbeeintr√§chtigung kann auch harmlos sein und durch Einnahme von Schmerztabletten keine gr√∂√üere Auswirkung auf den Job haben.

Die Anerkennung der Berufsunfähigkeit aufgrund von Spondylarthrose erfolgt durch entsprechende Diagnose und Mitteilung an die BU.
Die Gelenke und Knochen im R√ľcken sind wichtige “Mitarbeiter” f√ľr die Ausf√ľhrung der meisten Berufe, und die eingeschr√§nkte Beweglichkeit kann die F√§higkeit, bestimmte T√§tigkeiten auszuf√ľhren, erheblich beeintr√§chtigen. Eine rechtzeitige Behandlung und angemessene Behandlungsstrategien sind daher wichtig. Physiotherapie, Medikamente und gezielte √úbungen zur St√§rkung der Muskulatur k√∂nnen die Belastung der Gelenke reduzieren.

Wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Erwägung ziehen, sollten Sie darauf achten, ob es spezifischen Bedingungen im Zusammenhang mit Spondylarthrose gibt. Einige Versicherungen schließen die Erkrankung ein, während andere möglicherweise die Anerkennung der Berufsunfähigkeit aufgrund dieser Erkrankung per se ausschließen.

Insgesamt ist es ratsam, fr√ľhzeitig √ľber eine Berufsunf√§higkeitsversicherung nachzudenken, insbesondere wenn Sie anf√§llig f√ľr Erkrankungen der Wirbels√§ule sind. Durch geeignete Ma√ünahmen, regelm√§√üige √§rztliche Untersuchungen, viel Bewegung und die Beachtung von ergonomischen Tipps zur Reduzierung von Belastungen k√∂nnen Sie m√∂glicherweise das Risiko von Berufsunf√§higkeit aufgrund von Spondylarthrose verringern.