Sterbegeldversicherungen ‚Äď Finanziell abgesichert f√ľr den Todesfall und die Bestattungskosten

todesfall absichern

Der Tod ist ein Thema, mit dem sich die wenigsten Menschen besch√§ftigen wollen ‚Äď verst√§ndlicherweise. Doch gerade mit Blick auf die Bestattung und die hiermit verbundenen Kosten ist es wichtig, sich rechtzeitig auch mit den unbequemen Fragen des Lebens auseinanderzusetzen. Um die Last der Hinterbliebenen zumindest aus finanzieller Sicht zu d√§mpfen, kann sich der Abschluss einer Sterbegeldversicherung anbieten.

Sterbegeldversicherung: Das beinhaltet sie

Eine Sterbegeldversicherung zahlt nach dem Tod des Versicherungsnehmers eine vertraglich vereinbarte Summe an die Angehörigen des Verstorbenen. Die Sterbegeldversicherung zahlt den Hinterbliebenen, wenn der Versicherungsnehmer stirb, also Geld, von welchem die Kosten der Beerdigung gezahlt werden.

Denn diese k√∂nnen schnell in die H√∂he schlie√üen, denn auch das Sterben ist nicht umsonst. Die durchschnittlichen Beerdigungskosten (Gesamtkosten) liegen bei 13.000 Euro, wobei die Spanne zwischen kosteng√ľnstig und hochpreisig sehr weit ist. Woraus sich diese zusammensetzen, lesen Sie gleich.

Höhe der Versicherungssumme

Die H√∂he des zu zahlenden Betrags kann die versicherte Person selbst bestimmen. Diese sollte am besten f√ľr die gesamten Beerdigungskosten reichen. Daher sollte sich der Versicherungsnehmer vorab fragen, wie er sich seine Beisetzung vorstellt, da es auch in puncto Beerdigung verschiedene ‚Äď preisliche ‚Äď Variationen gibt. Zu ber√ľcksichtigen ist hier also die Bestattungsart, der Umfang der Trauerfeier und die Wahl des Sarges bzw. der Urne und des Grabsteins. Aber auch die Grabpflege kann durch die Zahlung aus der Sterbegeldversicherung bezahlt werden.

Die √ľbliche Versicherungssumme liegt zwischen 4.000 Euro und 10.000 Euro.

Was kostet eine Sterbegeldversicherung ab 60?

Die Kosten f√ľr eine Sterbegeldversicherung h√§ngen von Faktoren wie dem Eintrittsalter ab.
Die Kosten f√ľr eine Sterbegeldversicherung h√§ngen von Faktoren wie dem Eintrittsalter ab.

Die Höhe der Beiträge hängt maßgeblich von der gewählten Versicherungssumme und dem Alter des Versicherungsnehmers ab. Tatsächlich lassen sich die Beitragskosten hierdurch ziemlich gut selbst gestalten.

Wird etwa eine eher niedrige Versicherungssumme gewählt, da die versicherte Person keinen Wert auf eine teure, pompöse Beisetzung legt, sind die Beiträge gut stemmbar.

Grundsätzlich lässt sich jedoch sagen, dass Sterbegeldversicherung vergleichsweise nicht unbedingt billig sind. Dies liegt nicht an den wie gesagt gut gestaltbaren Beiträgen, sondern vielmehr an den letztendlichen Leistungen der Versicherung an die Angehörigen.

In der Regel wird mehr in den Vertrag eingezahlt, als am Ende (bei Eintritt des Versicherungsfalls) an Auszahlung geleistet wird.

Doch wie viel kosten Sterbegeldversicherungen nun? Werfen wir einen kurzen Blick auf check24.

Dem Vergleichsportal check24 sind Sie sicher schon begegnet, es eignet sich besonders gut, um verschiedene Anbieter von bestimmten Versicherungen gegen√ľberzustellen; Ihre individuellen Parameter k√∂nnen Sie bei check24 bereits in der Suchmaske angeben.

Check24 vergleicht circa 60 Sterbegeldversicherungen: Die Tarife der Versicherungen starten bereits ab 13,04 Euro im Monat zur Deckung der gesamten Beisetzungskosten. Haben Rentner und Senioren aber bereits etwas angespart und wollen nur einen Teil der Kosten durch die Sterbegeldversicherung abdecken, gibt es bereits Tarife mit einem monatlichen Beitrag ab 4,89 Euro. Check24 betont ebenfalls, dass sich die Tarife, Leistungen und Preise teils stark unterscheiden, weshalb stets ein individuell angepasstes Angebot eingeholt werden sollte.

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, haben wir das Alter von 60 Jahren bereits im Titel erw√§hnt. Dies hat den Hintergrund, dass dies ein beliebtes Alter f√ľr den Abschluss einer Sterbeversicherung ist und der Beitrag deutlich g√ľnstiger als wenn f√ľr den oder die 70-J√§hrige. Ein Beispiel:
Schließt ein 60-Jähriger eine Sterbeversicherung mit einer Versicherungssumme von 7.500 Euro ab, zahlt er bei der Monuta beispielsweise 43,31 Euro und bei der Dela 40,41 Euro. Gehen wir von denselben Bedingungen aus und ändern das Alter auf eine versicherte Person ab 70 Jahren, so steigen die Beiträge bei der Monuta auf 82,09 Euro und bei der Dela auf 76,88 Euro.

Sie sehen also, wie stark die Beitragshöhe vom Mensch selbst, also seinem Alter, manchmal seiner gesundheitlichen Verfassung und der gewählten Summe abhängen.

Kosten einer Bestattung in Deutschland

Der Tod ist nicht kostenlos und nicht nur Senioren sollten sich √ľber die Finanzierung der letzten Ruhest√§tte Gedanken machen. In Deutschland besteht die Bestattungspflicht, weshalb sich die Hinterbliebenen zwingend um eine solche k√ľmmern m√ľssen.

Die durchschnittlichen Beerdigungskosten belaufen sich in ihrer Gesamtheit auf etwa 13.000 Euro ‚Äď denn selbst das Sterben kostet Geld. Wir wollen an dieser Stelle betonen, dass es sich um den Durchschnitt handelt und die Spanne zwischen einer g√ľnstigen bis zur hochpreisigen Bestattung sehr gro√ü ist.

Wer sich f√ľr eine anonyme Feuerbestattung entscheidet, kann mit Bestattungskosten von etwa 2.000 Euro rechnen. Deutlich teurer wird hingegen eine Erdbestattung in gro√üem Rahmen, also mit einer gro√üen Trauergemeinde und anschlie√üender Trauerfeier f√ľr 20.000 Euro aufw√§rts.

Die Kosten setzen sich grundlegend auch 3 Faktoren zusammen:

Den Friedhofsgeb√ľhren, den Kosten f√ľr den Bestatter sowie die Kosten f√ľr die Trauerfeier.

Daneben gibt es noch viele weitere Posten, an welche Hinterblieben denken sollten, wie etwa einen Trauerredner, Steinmetz oder Blumen.

Sie sehen, wie viele M√∂glichkeiten es gibt. So wie das Leben ist auch das Sterben und die letzte Ruhest√§tte sehr individuell, weshalb wir empfehlen, eine sogenannte Bestattungsverf√ľgung schriftlich festzuhalten.

Hierbei handelt es sich um die wichtigsten Anweisungen f√ľr das Bestattungsunternehmen, alles Wichtige sollte hierin gekl√§rt werden. Die Bestattungsverf√ľgung kann beispielsweise die folgenden Fragen behandeln:

  • Ort der Bestattung
  • Art der Bestattung
  • Nennung der f√ľr die Organisation der Beerdigung verantwortliche Person
  • Gang der Beisetzung: Solle es anschlie√üend eine Trauerfeier oder ein Trauermahl geben?
  • Soll es einen Gottesdienst geben? Eine Zeitungsanzeige?

Die Verf√ľgung wird unterschrieben und an einem Ort aufbewahrt, an dem sie von Ihren Hinterbliebenen gefunden werden kann.

Exkurs: Sterbegeld

Das Sterbegeld wurde 2004 durch die Krankenkasse ersatzlos gestrichen. Das Sterbegeld war eine Geldleistung, die f√ľr die Aufwendungen der Bestattung eines Verstorbenen eingesetzt werden sollte und bis zu ihrer Abschaffung Teil der Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Nur noch Beamte haben einen Anspruch auf das Sterbegeld.

Abschluss einer Sterbegeldversicherung

Wenn Sie eine Sterbegeldversicherung abschlie√üen, wird in der Regel eine Person festgelegt, welche die Versicherungssumme nach dem Tod des Versicherungsnehmers erh√§lt. Dieser Bezugsberechtigte k√ľmmert sich meistens auch um die Organisation der Bestattung und sollte eine Vertrauensperson sein. Hier k√∂nnen Kinder, Ehepartner oder auch gute Freunde eingesetzt werden. Der Versicherung kann dann mitgeteilt werden, dass eine Kapitalauszahlung nach dem Tod des Versicherungsnehmers an die entsprechende Person erw√ľnscht ist.

Unser Tipp: Haben Sie vertragliche eine bezugsberechtigte Person festgelegt, sollten Sie auch darauf achten, dass Sie diese sp√§ter noch einmal √§ndern k√∂nnen. Dies nennt sich ‚Äěwiderrufliches Bezugsrecht‚Äú und kann im Ernstfall viele Konflikte verhindern. So eng eine zwischenmenschliche Verbindung auch erscheint, es ist nie vollkommen ausgeschlossen, dass es zu einem Zerw√ľrfnis kommt oder der Mensch, der einem doch so nahe stand, es irgendwann nicht mehr ist. Wurde kein solches Recht vereinbart, muss der urspr√ľnglich Berechtigte vor einer √Ąnderung dieser zustimmen. Das widerrufliche Bezugsrecht wird √ľbrigens auch bei Kapitallebensversicherungen eingesetzt.

Es besteht aber auch die M√∂glichkeit, dass die Versicherung direkt an die Erben zahlt, eine bezugsberechtigte Person muss also nicht zwangsl√§ufig gew√§hlt werden. Hier muss bei Eintritt des Versicherungsfalls auch der Erbschein beigelegt werden. Achtung: Das Ausstellen des Erbscheins kann einige Zeit in Anspruch nehmen, oft einige Wochen, weshalb die Erben oft in Vorleistung treten m√ľssen.

Gibt es eine Altersgrenze?

In der Regel kann in Sterbegeldversicherungen nur bis zu einem Alter von 85 Jahren eingezahlt werden. Hier lohnt sich jedoch der Vergleich verschiedener Tarife, da es durchaus auch Ausnahmen gibt.

Hierbei helfen wir Ihnen gerne und beraten Sie transparent und kompetent zu den verschiedenen Möglichkeiten, die Sie haben!

Das beste Produkt finden: Darauf sollten Sie bei der Wahl Ihrer Sterbeversicherung achten.
Das beste Produkt finden: Darauf sollten Sie bei der Wahl Ihrer Sterbeversicherung achten.

Hierauf sollten Sie beim Abschluss der Sterbegeldversicherung achten

Die Auswahl der Versicherungsgesellschaften, welche Sterbegeldversicherungen anbieten, ist nicht gerade klein, weshalb Sie sorgfältig wählen sollten.

Wie bei allen Verträgen gibt es auch bei einer Sterbeversicherung einige Punkte, auf die Sie besonders achten sollten. Die wichtigsten stellen wir Ihnen nun vor.

Die Wartezeit

Niemand kennt den Zeitpunkt seines Todes und kann logischerweise auch nicht absch√§tzen, bis wann er eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen haben muss, um im Todesfall von den Leistungen profitieren zu k√∂nnen. Daher bietet eine m√∂glichst kurze Wartezeit den erheblichen Vorteil an, schnellstm√∂glich den Versicherungsschutz in Anspruch nehmen zu k√∂nnen. Die Wartezeit sollte bei maximal 12 bis 18 Monaten liegen, bestenfalls sogar darunter. Dies ist bei den meisten Versicherungsgesellschaften der Fall, dennoch sollten Sie hierauf achten ‚Äď vor allem, wenn Sie selbst schon ein h√∂heres Alter erreicht haben.

Auszahlung auch während der Wartezeit

Tritt der Todesfall des Versicherungsnehmers während der eben genannten Wartezeit ein, so stehen die Verwandten im schlimmsten Fall ohne irgendetwas da. Daher sollte der Tarif vorsehen, dass wenigstens ein Teil der Beisetzungskosten von dem Versicherer getragen werden. Je nach Vertrag werden hier verschiedene Anteile an der Versicherungssumme bereits während der Wartezeit ausgezahlt.

Die Zahldauer

Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine kurze Zahldauer. Diese beschreibt den Zeitpunkt bzw. das Alter, bis zu welchem der Versicherungsnehmer in die Versicherung einzahlt. Dies k√∂nnen etwa 65 oder auch 85 Jahre sein. Je k√ľrzer die Laufzeit ist, desto niedriger ist also der insgesamt gezahlte Beitrag. Ein kleines Beispiel: Wer mit 57 eine Sterbegeldversicherung abschlie√üt und eine Zahldauer von 85 Jahren hat, der zahlt deutlich l√§nger ein als wenn der vereinbarte Zeitpunkt bei 70 Jahre l√§ge. Hier lohnt sich aber ein genauer Blick in den Tarif und vor allem der Vergleich aller verf√ľgbaren Angebote: K√ľrzere Laufzeiten bedeuten n√§mlich oftmals einen h√∂heren monatlichen Beitrag.

Fixe Beiträge

Achten Sie darauf, dass sich die Beitr√§ge nicht bis auf ein Maximalniveau erh√∂hen, sondern fest vereinbart werden. Ersteres passiert h√§ufig bei verlockend g√ľnstigen Angeboten. Wenn es eine Steigerung mit der Zeit gibt, sollten die Maximalbeitr√§ge gut mit dem eigenen Budget vereinbar sein, damit diese keine unverh√§ltnism√§√üige Belastung f√ľr den eigenen Geldbeutel darstellen.

Die Gesundheitspr√ľfung

Der gew√§hlte Tarif sollte keine Gesundheitspr√ľfung verlangen, da diese vor allem f√ľr Rentner und Senioren mit Vorerkrankungen oder solchen, die nicht mehr in der besten k√∂rperlichen Verfassung sind, erhebliche Probleme bereite k√∂nnte. Zum Thema Gesundheitspr√ľfung gehen wir in diesem Beitrag weiter unten genauer ein.

Das Rating

Nach dem Abschluss des Versicherungsvertrags vergehen oft sehr viele Jahre, bis der Versicherungsfall und somit der Tod des Versicherten eintritt. Der Versicherer sollte also in der Lage sein, auch nach Jahren und Jahrzehnten seine Leistungen erbringen zu k√∂nnen, er sollte also ‚Äěfinanzstabil‚Äú sein. Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl des passenden Anbieters und stellen dessen Finanzst√§rke f√ľr Sie sicher.

√úbersch√ľsse und Bonuszahlungen

Einige Versicherungsunternehmen bieten eine Form von √úberschussbeteiligung an. Das bedeutet, dass im sp√§teren Verlauf die Angeh√∂rigen mehr als die versicherte Summe erhalten k√∂nnen. Alternativ besteht die M√∂glichkeit, die erwirtschafteten √úbersch√ľsse mit den monatlichen Beitr√§gen zu verrechnen, dies nennt man Beitragsrabatt. Wenn das Unternehmen erfolgreich gewirtschaftet hat, k√∂nnen auch die Beitr√§ge leicht gesenkt werden. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass im umgekehrten Fall, wenn das Unternehmen weniger √úbersch√ľsse erwirtschaftet, auch eine Erh√∂hung m√∂glich sein kann. Wer langfristig mit stabilen monatlichen Zahlungen planen m√∂chte, f√ľr den ist die Auswahl der Bonusauszahlung daher ratsam.

Ende der Sterbegeldversicherung

Absicherung f√ľr die Hinterblieben im Fall der F√§lle: Das kann die Sterbegeldversicherung.
Absicherung f√ľr die Hinterblieben im Fall der F√§lle: Das kann die Sterbegeldversicherung.

Versicherungsnehmer zahlen regelmäßig nur bis zu einem zuvor vereinbarten Alter in die Versicherung ein, die Beitragszahlungsdauer ist demnach begrenzt.

In der Praxis endet die Zahlung der Beiträge etwa mit 65 oder 85 Jahren, dies hängt maßgeblich vom Alter bei Versicherungsbeginn ab.

Stirbt der Versicherungsnehmer noch während der Beitragsdauer, zahlt die Sterbegeldversicherung dennoch die volle Versicherungssumme aus.

Zu ber√ľcksichtigen ist jedoch, dass eine Wartezeit von 12 bis 18 Monaten √ľblich ist – je nach gew√§hltem Anbieter und Vertrag. Verstirbt die versicherte Person w√§hrend dieser Zeit, werden entweder nur die bis dahin gezahlten Beitr√§ge an die Erben ausgezahlt oder alternativ ein Teil der Versicherungssumme ausgesch√ľttet.

Diese Wartezeit kann jedoch verk√ľrzt oder g√§nzlich hiervon abgesehen werden, wenn es sich um einen Unfalltod handelt. Hier gibt es auch Anbieter, die in bei einem Unfalltod die Versicherungssumme sogar verdoppeln.

Dahingegen kann die Auszahlung der Versicherungssumme bei einem Suizid der versicherten Person hingegen problematisch werden. Einige Versicherungen zahlen nur dann, wenn der Abschluss einer Sterbegeldversicherung bereits mehrere Jahre (oft zwei bis drei Jahre) zur√ľckliegt.

Tritt der Versicherungsfall ein, m√ľssen der Versicherung verschiedene Dokumente vorgelegt werden, wie etwa den Versicherungsschein, die Sterbeurkunde sowie eine √§rztliche oder amtliche Bescheinigung √ľber die Todesursache. Anschlie√üend wird die Summe innerhalb von wenigen Tagen auf das Konto des Bezugsberechtigens oder Erben √ľberwiesen.

Sind Sterbegeldversicherungen sinnvoll?

An die Menschen denken, die einem am wichtigsten sind.
An die Menschen denken, die einem am wichtigsten sind.

Dies l√§sst sich pauschal nicht beantworten. Wer √ľber ein beachtliches Verm√∂gen und somit auch √ľber R√ľcklagen verf√ľgt, der muss sich in der Regel keine Sorgen um die Bezahlung seiner Beerdigung machen. Die Kosten hierf√ľr k√∂nnen gr√∂√ütenteils bereits ‚Äěim Leben‚Äú bezahlt und die Belastung der Angeh√∂rigen dadurch bis auf 0 reduziert werden.

Wer jedoch √ľber nur geringe R√ľcklagen verf√ľgt und eine finanzielle Beeintr√§chtigung seiner Liebsten im Falle seines Ablebens bef√ľrchtet, f√ľr den kann die Sterbegeldversicherung eine gute Wahl sein.

Wie bereits angerissen steht das, was der Versicherungsnehmer in den Vertrag einzahlt, häufig nicht im angemessenen Verhältnis zu dem, was die Sterbegeldversicherung letzten Endes an die Angehörigen leistet.

Grunds√§tzlich k√∂nnen wir als freie Finanz- und Versicherungsberater nur jedem ans Herz legen, sich so fr√ľh wie m√∂glich selbst um seine finanzielle Sicherheit ‚Äď auch und besonders im Alter ‚Äď zu k√ľmmern und somit bestenfalls nicht auf eine Sterbegeldversicherung angewiesen zu sein. Hier gibt es verschiedene M√∂glichkeiten, Geld anzusparen und sich ein Polster auch f√ľr Themen wie die Beisetzung zu schaffen.

Ist dies aus welchen Gr√ľnden auch immer nicht m√∂glich gewesen oder reichen die Mittel im Alter vorhersehbar nicht f√ľr die eigene Beisetzung aus, so kann es gleichwohl sinnvoll sein, sich hier Unterst√ľtzung zu holen und f√ľr die Sterbegeldversicherung zu entscheiden.

Ob der Abschluss einer Sterbegeldversicherung in Ihrem Fall sinnvoll und wirtschaftlich ist und ob es nicht Alternativen gibt, die Sie sich n√§her ansehen sollten, k√∂nnen wir in einem pers√∂nlichen Gespr√§ch feststellen. Wir sind f√ľr Sie und Ihre Vorsorge da und begleiten Sie bei allen Fragen und Zweifeln stets kompetent, verst√§ndnisvoll und l√∂sungsorientiert.

Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit, ob telefonisch, per E-Mail oder √ľber das Kontaktformular auf unserer Homepage. Wir freuen uns auf Sie!

Gesundheitspr√ľfung bei der Sterbegeldversicherung

Die Gesundheitsfragen k√∂nnen zu Schwierigkeiten beim Abschluss von Sterbegeldversicherungen f√ľhren.
Die Gesundheitsfragen k√∂nnen zu Schwierigkeiten beim Abschluss von Sterbegeldversicherungen f√ľhren.

Die Gesundheitspr√ľfung ist bei vielen Versicherungen gang und g√§be, so wie in der Berufsunf√§higkeitsversicherung oder der privaten Krankenversicherung.

Manche Versicherer fordern auch bei Sterbegeldversicherungen eine Gesundheitspr√ľfung, im Gegenzug verzichten sie auf die Wartezeit. Die Pr√ľfung umfasst regelm√§√üig einen Zeitraum von f√ľnf bis zehn Jahren und kann sich vor allem f√ľr Rentner und Senioren, welche eben nicht mehr bei bester Gesundheit sind, als schwierig herausstellen. Je nach Schwere einer Krankheit kann hier auch ein Ausschluss der Versicherbarkeit drohen. Werden im Rahmen der Gesundheitspr√ľfung falsche Angaben gemacht oder sogar nur aus Versehen vergessen, bestimmte Krankheiten oder Gebrechen anzugeben, kann das Versicherungsunternehmen die Auszahlung der Versicherungssumme nach dem Todesfall k√ľrzen oder ganz verweigern.

Die Gesundheitspr√ľfung besteht aus mehreren Gesundheitsfragen, durch die der Versicherer Ihr pers√∂nliches Risiko einzusch√§tzen versucht. In anderen Worten: Wie wahrscheinlich ist es, dass der Versicherungsfall eintritt und der Anbieter den vereinbarten Versicherungsschutz gew√§hren muss? Typische Gesundheitsfragen thematisieren etwa vorangegangene Erkrankungen, den Allgemeinzustand, erwartbare Gebrechen, aber auch die Gestaltung der Freizeit.

Zugegebenerma√üen ist eine Gesundheitspr√ľfung vor allem mit Blick auf den Sinn von Sterbegeldversicherungen nicht gerade einleuchtend, weshalb darauf geachtet werden sollte, dass der Versicherer vor Abschluss keine derartige Pr√ľfung verlangt.

F√ľr Ihre Hinterbliebenen: Verantwortung auch nach dem Tod

Kosten f√ľr den Bestatter, die Grabpflege und die Beisetzung k√∂nnen eine finanzielle Herausforderung sein.
Kosten f√ľr den Bestatter, die Grabpflege und die Beisetzung k√∂nnen eine finanzielle Herausforderung sein.

Die Liebsten sind nach dem Ableben der versicherten Person oft voller Trauer und nicht selten mit den vielen organisatorischen Arbeiten und wichtigen Entscheidungen √ľberfordert.

Denn es sind die Angeh√∂rigen, also Erben, eines Verstorbenen, die verpflichtet sind, sich um die Bestattung zu k√ľmmern, wenn es die verstorbene Person nicht schon selbst gemacht hat. So sieht es auch das Gesetz in ¬ß 31 Bestattungsgesetz sowie ¬ß 1968 BGB (B√ľrgerliches Gesetzbuch) vor.

Sind die Beerdigungskosten f√ľr die Angeh√∂rigen √ľberhaupt nicht tragbar, so kann in seltenen F√§llen der Staat diese tragen. Hierf√ľr muss ein Antrag beim zust√§ndigen Sozialamt eingereicht werden, die Kosten werden auch nur bis zu einer bestimmten H√∂he √ľbernommen.

Im Folgenden wollen wir noch einmal gezielt auf die Vorteile und Nachteile der Sterbegeldversicherung eingehen.

Vorteile der Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung ist vom Erbe, genauer gesagt der Erbmasse getrennt, die Versicherungssumme steht nur dem Bezugsberechtigten zu. Im Zweifel vermeidet die Trennung zwischen Sterbegeldversicherung und Erbmasse auch eine Auseinandersetzung oder Konflikte zwischen den beerbten Angehörigen.

Ein ganz wesentlicher Pluspunkt der Sterbegeldversicherung liegt in der schnellen Absicherung und der effizienten Vorsorge. Durch die vergleichsweise niedrige Einzahlungsphase ist das Geld f√ľr die Beerdigung recht schnell angesammelt und die Versicherung leistet ihren Teil der Vereinbarung im Todesfall. Wer etwa nach den 18 Monaten Wartezeit verstirbt, hat in der Zeit nur einen Bruchteil der Versicherungssumme in Form von Beitr√§gen gezahlt, seine Angeh√∂rigen erhalten die Summe jedoch in voller H√∂he.

Auch der psychologische Faktor ist hier nicht zu vernachl√§ssigen: Gerade Senioren, die nicht mehr bei bester Gesundheit sind, aber und keine ausreichenden finanziellen R√ľcklagen bilden konnten, machen sich h√§ufig Sorgen dar√ľber, dass sie ihren Kindern auch nach dem Tod eine Belastung sein werden. Zu wissen, dass f√ľr die eigene Beerdigung gesorgt ist und sich die Kinder wenigstens hier√ľber keine Gedanken machen m√ľssen, gibt vielen Menschen ein Gef√ľhl der Sicherheit.

Letztlich wird das Kapital aus der Sterbegeldversicherung auch nicht als Verm√∂gen angerechnet. Dies ist vor allem f√ľr Menschen wichtig, die im Alter auf die Grundsicherung angewiesen sind. Die einzige Voraussetzung hierf√ľr: Die Auszahlung darf nur im Todesfall ergehen und die H√∂he der Versicherung muss angemessen sein. Die Beurteilung der Angemessenheit, h√§ngt auch vom Ort der Bestattung, und dem letzten Wohnort des Verstorbenen, ist letztlich jedoch stets eine Einzelfallentscheidung. Wer unsicher ist und alle Unklarheiten beseitigen will, sollte sich am besten an das zust√§ndige Sozialamt wenden und nachfragen.

Wenn Geld hingegen auf einem Konto angespart wird, kann es in bestimmten F√§llen dazu f√ľhren, dass das Sozialamt die erbrachten Leistungen reduziert. Einzelpersonen k√∂nnen √ľber ein bestimmtes Schonverm√∂gen von 5.000 Euro verf√ľgen, w√§hrend f√ľr Verheiratete ein Schonverm√∂gen von 10.000 Euro gilt. Jeder Betrag, der √ľber diese Grenzen hinausgeht, wird bei der Berechnung der Grundsicherungsleistungen ber√ľcksichtigt.

Gut zu wissen: Bleibt von dem ausgezahlten Betrag nach der Bestattung etwas √ľbrig, darf der oder die Bezugsberechtigte das Geld behalten.

Nachteile der Sterbegeldversicherung

Ein großer Kritikpunkt der Sterbegeldversicherung sind ihre Kosten. Hier kommt es neben der Höhe der Versicherungssumme vor allem auf das Alter des Versicherten an: Je älter die Person ist, desto höher sind die monatlichen Beiträge.

Hier kommt man zwangsl√§ufig in einen Konflikt: Wenn sich betagte Senioren f√ľr den Abschluss der Versicherung entscheiden, werden sie mit ziemlich hohen Beitr√§gen konfrontiert. Schlie√üen junge oder j√ľngere Personen hingegen eine Sterbegeldversicherung ab, profitieren sie zwar von g√ľnstigeren Monatsbeitr√§gen, zahlen daf√ľr bis zu ihrem Ableben deutlich l√§nger in die Versicherung ein. Das hat zur Folge, dass dies nicht mehr im wirtschaftlichen Verh√§ltnis zu den Leistungen der Versicherung im Todesfall, also der auszuzahlenden Versicherungssumme, steht.

Wer √ľber Jahre und Jahrzehnte in die Sterbegeldversicherung einzahlt, also viele Beitragsjahre hat, aber eine relativ geringe Versicherungssumme vereinbarte, dessen eingezahlten Geld √ľbersteigt die bei seinem Ableben auszuzahlende Summe hingegen enorm.

Es gibt au√üerdem Anbieter von Sterbegeldversicherungen, die nur eine hohe Versicherungssumme vorsehen, etwa von mehreren tausend Euro. Dies macht f√ľr denjenigen, der beispielsweise eine Feuerbestattung m√∂chte, keinen Sinn.

Exkurs: Lebensversicherungen

Welche Versicherung passt zu Ihnen und Ihrem Bedarf? Finden wir es gemeinsam heraus.
Welche Versicherung passt zu Ihnen und Ihrem Bedarf? Finden wir es gemeinsam heraus.

Die Risikolebensversicherung kann eine attraktive Alternative zu Sterbegeldversicherungen sein, die sogar deutlich mehr kann.

Sie zahlt eine vorab vertraglich vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen, wenn der Versicherungsnehmer stirbt. Hier geht es jedoch nicht prim√§r um die Deckung der Kosten f√ľr die Beerdigung, sondern um die allgemeine Absicherung der Hinterbliebenen. Stirbt etwa ein Elternteil, dessen Einkommen ma√ügeblich zum finanziellen Lebenserhalt beigetragen hat, sind der zur√ľckbleibende Elternteil und die Kinder h√§ufig mit einem gro√üen Problem konfrontiert. Insbesondere, wenn etwa ein Kredit aufgrund einer gemeinsam erworbene Immobilie abzubezahlen ist oder die verstorbene Person Alleinverdiener war.

Allerdings birgt die Risikolebensversicherung mit Blick auf die Kosten der Beisetzung den Nachteil, dass der Versicherungsschutz in der Regel spätestens im Alter von 75 Jahren endet. Durch diese Altersgrenze kommt es also zu keiner Auszahlung der Versicherungssumme, wenn der Versicherte etwa mit 83 Jahren stirbt. Hier muss die Bestattungsvorsorge also von der Familie allein getragen werden.

Aber auch eine Kapitallebensversicherung kann f√ľr Sie die m√∂gliche Wahl sein: Sie verbindet Hinterbliebenenschutz mit Altersvorsorge. Hier wird die Leistung des Versicherers sowohl im Todesfalls als auch im Erlebensfall ausgezahlt. Letzterer meint, dass der Versicherungsnehmer das Ende der Vertragslaufzeit der Kapitallebensversicherung erlebt.

Worin die genauen Vorteile und Nachteile dieser Versicherungsformen liegen und welche f√ľr Sie pers√∂nlich am meisten Sinn ergibt, ist stets eine Frage des Einzelfalls. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung und begleiten Sie vom ersten Gedanken hin zum Versicherungsbeginn und weit dar√ľber hinaus! Kommen Sie gerne jederzeit auf uns zu!

Fazit: Sterbegeldversicherung

Finanzielle Vorsorge auch nach dem Tod durch die Sterbegeldversicherung.
Finanzielle Vorsorge auch nach dem Tod durch die Sterbegeldversicherung.

Die Sterbegeldversicherung ist ein Produkt, das vielen Menschen, insbesondere Rentnern und Senioren, bei der finanziellen Vorsorge f√ľr die Zeit nach dem eigenen Tod helfen kann. Die verschiedenen Tarife der Anbieter sind vielf√§ltig und sollten den individuellen Bed√ľrfnissen gerecht werden.

Die Sterbegeldversicherung dient dazu, die Bestattungskosten und andere mit dem Todesfall verbundene Ausgaben zu decken. Im Todesfall erhalten die Hinterbliebenen eine Geldsumme, die sie f√ľr die Organisation der Beerdigung, die Grabpflege und andere anfallende Aufgaben nutzen k√∂nnen.

Ein wesentlicher Faktor bei Sterbegeldversicherungen ist die Wartezeit. In den meisten F√§llen m√ľssen die Versicherten eine bestimmte Aufbauzeit von einigen Monaten abwarten, bevor der volle Versicherungsschutz im Todesfall greift. Die Wartezeit betr√§gt je nach Versicherer 12 bis 18 Monate und sollte m√∂glichst kurz sein.

Einen gro√üen Vorteil bieten Sterbegeldversicherungen, welche keine Gesundheitsfragen stellen. Das bedeutet, dass Menschen jeden Gesundheitszustands eine Sterbegeldversicherung abschlie√üen k√∂nnen, ohne hier Risikozuschl√§ge zu bef√ľrchten. Dies ist besonders wichtig, da gerade im Alter mit Erkrankungen die Sterblichkeit steigt, und viele Menschen ihren Hinterbliebenen nicht die finanzielle Belastung der Bestattungskosten und der Grabpflege hinterlassen m√∂chten.

Ein weiterer Aspekt, den man bei der Auswahl des besten Tarifs beachten sollte, ist der Umgang mit dem Unfalltod oder Suizid der versicherten Person. Alle diese Fragen und Bestimmungen sollten Sie vor Abschluss einer Sterbegeldversicherung in Ruhe pr√ľfen ‚Äď gerne gemeinsam mit uns.

Schlie√ülich ist es ratsam, verschiedene Angebote und Tarife von mehreren Versicherern zu vergleichen, um die beste Sterbegeldversicherung zu finden, die den Bed√ľrfnissen und finanziellen M√∂glichkeiten entspricht. Damit kann man sicherstellen, dass die Hinterbliebenen im Todesfall nicht mit finanziellen Belastungen und organisatorischem Stress belastet werden, sondern sich in Ruhe der Trauer und dem Abschied widmen k√∂nnen.