Mit der Teillegalisierung von Cannabis kommen auch neue Themen f√ľr Versicherer sowie Interessierte auf. Im Mittelpunkt dieses Beitrags steht hierbei die Frage, ob der Abschluss einer Berufsunf√§higkeitsversicherung auch m√∂glich ist, wenn der potenzielle Versicherungsnehmer Cannabis konsumiert. Lesen Sie hier, worauf vor allem bei den Gesundheitsfragen zu achten ist und welches Vorgehen es Ihnen erm√∂glicht, trotz des Substanzkonsums risikofrei bei BU-Versicherern anzufragen. 

Cannabis wird teillegalisiert Рdas eröffnet die Frage: BU-Versicherung trotz Cannabis-Konsum möglich?

Rechtliche Einordnung: Wie legal ist Cannabis und ab wann?

Seit Jahren schon steht die Legalisierung von Cannabis (auch bekannt unter dem Begriff Marihuana, Weed, Gras etc. …) als hitzige Debatte im Raum ‚Äď und wurde nun beschlossen. Vorab: Bislang ist der Erwerb und Besitz strafbar, nicht aber der Konsum. 

Ab dem 1. April k√∂nnen Erwachsene Cannabis nicht nur konsumieren, sondern auch legal erwerben und besitzen. Jedenfalls unter gewissen Voraussetzungen, da der grunds√§tzliche Erwerb und Besitz von Cannabis weiterhin strafbar ist. Die entkriminalisierten Ausnahmen sehen wie folgt aus: F√ľr Vollj√§hrige ist der Besitz von bis zu 25 Gramm getrocknetem Cannabis zum Eigenkonsum erlaubt, das auch im √∂ffentlichen Raum mit sich gef√ľhrt werden darf. In privaten Wohnungen d√ľrfen bis zu 50 Gramm aufbewahrt werden. Der Anbau ist auf drei Pflanzen gedeckt, geerntet werden darf ebenfalls nur zum Eigenkonsum (und nicht zur Weitergabe an andere). In sogenannte Anbauvereinigungen, die man sich als Art ‚ÄěCannabis-Club‚Äú vorstellen kann, k√∂nnen bis zu 500 Mitglieder Cannabis anbauen und untereinander zum Eigenkonsum anbieten.

Hier ist die Menge auf maximal 25 Gramm je Mitglied am Tag und h√∂chstens 50 Gramm pro Monat begrenzt. F√ľr 18- bis 21-J√§hrige gilt hingegen die monatliche Grenze von 30 Gramm mit h√∂chstens zehn Prozent THC-Anteil. THC ist kurz f√ľr Tetrahydrocannabinol, welches f√ľr die Rauschwirkung sorgt. Die Clubs werden als nicht-kommerzielle Vereine organisiert und brauchen eine Erlaubnis, welche befristet erteilt wird. 

Berufsunfähigkeitsversicherung und Marihuana: Geht das?

Die Berufsunf√§higkeitsversicherung (kurz: BU) ist eine der wichtigsten Absicherungen f√ľr den Fall, dass eine Person aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht mehr in der Lage ist, ihren Beruf auszu√ľben. Diese Versicherungen bieten finanziellen Schutz, indem sie regelm√§√üige Zahlungen (die sog. BU-Rente) leistet, um den Verdienstausfall zu kompensieren und die Beibehaltung des Lebensstandards zu erm√∂glichen. Wird der Versicherungsnehmer berufsunf√§hig, leistet die Versicherung die vereinbarte BU-Rente, um den Betroffenen in der schwierigen Situation finanziell zu unterst√ľtzen.

Als freie Versicherungsmakler und -Berater haben wir uns auch deshalb auf die BU-Versicherung spezialisiert, weil sie unserer Meinung nach zu den Grundpfeilern einer guten Absicherung f√ľr jeden Menschen geh√∂rt. Gleichzeitig ist es nicht einfach, in einer BU-Versicherung zu guten Konditionen unterzukommen, vor allem nicht, wenn man keine ‚ÄěIdealbedingungen‚Äú (angefangen mit dem Beruf, bis zu der Freizeitgestaltung und der Gesundheit) mitbringt. Wir k√ľmmern uns darum, dass Sie die n√∂tige Absicherung erhalten und das zu Bedingungen, die angemessen und angebracht sind. 

Haben Sie Interesse am Abschluss einer BU oder Fragen hierzu? Wir helfen Ihnen gerne weiter und k√ľmmern uns um Ihre Versicherungs-Anliegen. Melden Sie sich jederzeit telefonisch, per E-Mail oder √ľber unser Kontaktformular.¬†¬†¬†

BU-Abschluss: Diese Probleme stellen sich

Drogenkonsum kann beim Abschluss einer Berufsunf√§higkeitsversicherung zu erheblichen Problemen f√ľhren. Versicherungsunternehmen betrachten Drogenmissbrauch als Risikofaktor, der die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunf√§higkeit erh√∂ht. Infolgedessen k√∂nnen Personen, die regelm√§√üig Drogen konsumieren oder deshalb bereits in √§rztlicher Behandlung waren, Schwierigkeiten haben, eine BU-Versicherung √ľberhaupt erst abzuschlie√üen oder werden mit h√∂heren Pr√§mien bzw. allgemein schlechteren Konditionen wie Leistungsausschl√ľssen konfrontiert. BU-Anbieter stellen im Rahmen der Gesundheitspr√ľfung oft Fragen zum Drogenkonsum, hierzu aber gleich mehr. Diese Pr√ľfung hilft den Berufsunf√§higkeitsversicherungen, das Risiko des Antragstellers einzusch√§tzen, irgendwann einmal berufsunf√§hig zu werden. Und tats√§chlich passiert dies statistisch jedem Vierten einmal im Laufe seines Lebens. Hier ist der missbr√§uchliche Konsum von Substanzen in den Augen vieler Versicherer ein weiterer, Risiko-erh√∂hender Katalysator.

√úbrigens: Wissen Sie, wie der genaue Prozess von dem Interesse an einer BU bis zum Abschluss Schritt f√ľr Schritt aussieht und wie wir die gro√üe H√ľrde des Leistungsausschlusses f√ľr unseren Kunden √ľberwinden konnten? Einen Blick in unsere t√§gliche Praxis finden Sie hier

BU-Annahme: Besserung durch Legalisierung?

Eine signifikante √Ąnderung der Einstellung von BU-Versicherern zum Konsum von Cannabis ist durch die Legalisierung wohl kaum zu erwarten. Nicht zuletzt, da auch andere Verhaltensweisen, die schon immer legal sind, zu verschlechterten Bedingungen bei den BU-Konditionen oder zum Ausschluss f√ľhren. Hier sind etwa Extremsportarten, Rauchen oder √úbergewicht zu nennen.
Drogen bleiben ein das Risiko erh√∂hender Faktor mit Blick auf die Gesundheit und damit auch die Berufs(un)f√§higkeit, hieran wird eine Entkriminalisierung zumindest f√ľr Versicherer auch nichts √§ndern. 

Cannabis: Welchen Einfluss hat die Droge auf das BU-Risiko?

Eine f√ľr BU-Versicherer zentrale Frage, die sich auch in Ihren Versicherungskonditionen spiegeln wird, ist, welchen Einfluss der Konsum von Marihuana auf das Risiko der Berufsunf√§higkeit hat. Dass Drogenkonsum sch√§dlich f√ľr den K√∂rper ist, sollte hinl√§nglich bekannt sein. Konkret auf die Berufsunf√§higkeit bezogen kann Cannabis Probleme psychischer Natur hervorrufen. Diese sind im √úbrigen bereits die h√§ufigste Ursache, weshalb Arbeitnehmer berufsunf√§hig werden.
Mit Blick auf den Cannabiskonsum sind insbesondere Angststörungen, Depressionen, bipolare Störungen oder auch Psychosen zu nennen.

Während es in Deutschland noch nicht allzu viele Daten hierzu gibt, hilft ein Blick in die USA: Je mehr Cannabis in einer Region konsumiert wird, desto häufiger treten hier Suizidgedanken, Depressionen und andere Erkrankungen der Psyche auf.
Besonders hinsichtlich der Psychose ist hier auch anzumerken, dass es oftmals viele verschiedene Faktoren gibt, die den Konsumenten (psychisch) erkranken lassen und es schwer ist, die Erkrankung auf eine einzige Handlung zur√ľckzuf√ľhren. Dennoch sprechen die Zahlen und Erkenntnisse der Medizin f√ľr sich. 

Neben dem Zusammenhang von Cannabis und psychischen Erkrankungen sollte nicht vergessen werden, dass Cannabis oftmals mit Tabak vermischt in einem Joint geraucht wird und die Inhalation ausgedehnter und intensiver ist als bei einer Zigarette. Dies hat wiederum Einfluss auf das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Im Vergleich zur Zigarette ist das Rauchen eines Joints etwa 20-mal sch√§dlicher. Grunds√§tzlich ist das Rauchen bei BU-Versicherern bereits ein Warnzeichen. Daneben k√∂nnte der Konsum von Gras auch das Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken, erh√∂hen. 

BU-Versicherung: Gesundheitsfragen und Risikopr√ľfung

Bevor ein Versicherungsvertrag zustande kommt, wird seitens des Versicherers eine sogenannte Gesundheitspr√ľfung durchgef√ľhrt. Dies dient f√ľr die Versicherungsgesellschaft als Einsch√§tzung des individuellen Risikos des Interessenten, berufsunf√§hig zu werden und des eigenen Risikos, in dem Fall entsprechend leisten zu m√ľssen. Anhand der Risikopr√ľfung reagieren die Versicherer daher auch mit Risikozuschl√§gen, einem Ausschluss bestimmter Krankheitsbilder oder dem g√§nzlichen Ausschluss der Versicherbarkeit auf eine √ľberdurchschnittliche bis hohe Wahrscheinlichkeit des Antragstellers, berufsunf√§hig zu werden. Die Gesundheitsfragen sind eine kleine Wissenschaft f√ľr sich, weshalb wir ihnen bereits eigene Beitr√§ge gewidmet haben. 

Die vorvertragliche Anzeigepflicht

Nun kann sich der ein oder andere die Frage stellen, ob ung√ľnstige Umst√§nde im Rahmen der Gesundheitspr√ľfung denn nicht einfach verschwiegen oder besch√∂nigt werden k√∂nnen. Hiervon raten wir entschieden ab und verweisen auf ¬ß 19 Abs. 2 VVG: Die wahrheitsgem√§√üe und vollumf√§ngliche Beantwortung der Gesundheitsfragen ist eine vorvertragliche Anzeigepflicht des Antragstellers. Ihre Verletzung kann sp√§ter dazu f√ľhren, dass der Versicherer bei Auftreten der Berufsunf√§higkeit nicht mehr leisten und/oder vom Versicherungsvertrag zur√ľcktreten kann. Dies ist nicht nur wahnsinnig √§rgerlich, sondern bedeutet auch, dass der Versicherungsnehmer im Ernstfall ohne den n√∂tigen Schutz dasteht, obwohl er f√ľr diesen die letzten Jahre eingezahlt hat. 

Exkurs: Nachweis von Cannabiskonsum im Leistungsfall

Neben dem Hinweis auf die rechtliche Lage ist es auch deshalb ratsam, den Konsum von Cannabis wahrheitsgem√§√ü anzugeben, da das THC noch mehrere Monate und bis zu einem Jahr in den Haaren nachgewiesen werden kann. 

BU: Gesundheitsfragen zum Drogenkonsum 

BU-Anbieter bedienen sich regelm√§√üig einer Auswahl an Gesundheitsfragen, die Erkrankungen, Beschwerden, den Lebensstil aber auch erfolgte Behandlungen betreffen. Je nach Anbieter werden auch Fragen zum Drogenkonsum beim Abschluss einer Berufsunf√§higkeitsversicherung gestellt. 

Entsprechende Fragen k√∂nnen etwa auf das allgemeine Konsumverhalten, die H√§ufigkeit bzw. wie lange der letzte Konsum zur√ľckliegt (sog. Abfragezeitr√§ume) und/oder auf Behandlungen in Zusammenhang mit Drogen abzielen. 

Unpräzise Fragen zum grundsätzlichen Drogenkonsum

Dabei sind offene und unpr√§zise Fragen am unvorteilhaftesten f√ľr Antragsteller, da diese hier deutlich mehr preisgeben m√ľssen, als wenn etwa spezifisch nach anhaltenden oder zur√ľckliegenden Behandlungen wegen Drogenkonsums gefragt wird. F√ľr diese Kategorie lesen sich die Fragen oftmals so: ‚ÄěNehmen oder nahmen Sie in den letzten (‚Ķ) Jahren Drogen und/oder Bet√§ubungsmittel ein?‚Äú Bei dieser Formulierung muss jeder (!) Konsum offengelegt werden, auch wenn er einmalig war und Jahre zur√ľckliegt. Gleichzeitig bedeutet dies auch eine gro√üe H√ľrde bis zum Abschluss der BU. 

Fragen zur Behandlung oder Beratung im Umgang mit Drogenkonsum

F√ľr Antragsteller sind Fragen nach der Wahrnehmung von √§rztlichen Beratungsangeboten oder Behandlungen wegen Drogenkonsums deutlich besser. Hier etabliert der Versicherer eine f√ľr ihn relevante Erheblichkeitsschwelle und senkt hierdurch auch die H√ľrden f√ľr Antragsteller. Er muss bei dieser Frage n√§mlich nicht offenlegen, dass er vor drei Jahren einen Joint geraucht hat. Solche Fragen nach Behandlung oder Beratung klingen wie folgt: ‚ÄěWurden Sie in den letzten (‚Ķ) Jahren oder werden Sie wegen einer Suchterkrankung (Konsum von Drogen, drogen√§hnlichen Substanzen, Medikamenten oder Alkohol) √§rztlich beraten oder behandelt?‚Äú.

Eine solche Frage werden viel mehr Interessenten mit einem ‚Äěnein‚Äú beantworten k√∂nnen, als die vorherige. 

Gut zu wissen: Wer nach dem Konsum von Drogen oder Alkohol not√§rztlich behandelt werden muss, der muss hier auch mit einem ‚Äěja‚Äú antworten. Wir empfehlen, den entsprechenden Krankenhausbericht an die BU-Anfrage anzuh√§ngen. Warum und wie das f√ľr Sie als Interessent keine negativen Auswirkungen hat, erkl√§ren wir Ihnen weiter unten bei dem Punkt ‚ÄěAnonyme Risikovoranfrage‚Äú. 

Blick in die Praxis: Gesundheitsfragen der BU-Anbieter

Wir haben eine Tabelle zusammengestellt, in der wir einerseits Berufsunf√§higkeitsversicherer und andererseits den Abfragezeitraum sowie die Art der Frage, also ob nach Konsum oder Behandlung bzw. Beratung, aufzeigen. Die Versicherer wurden in alphabetischer Reihenfolge sortiert. 

BU-VersichererGesundheitsfrage:
Konsum oder Behandlung
Abfragezeitraum
AllianzBehandlung10 Jahre
Alte LeipzigerKonsum5 Jahre
AXABehandlung5 Jahre
BaloiseKonsum5 Jahre
BarmeniaKonsum5 Jahre
BayerischeKonsum10 Jahre
Canada LifeKonsum10 Jahre
CondorBehandlung10 Jahre
ContinentaleKonsum10 Jahre
DebekaKonsum5 Jahre
ERGOKonsum10 Jahre
GothaerBehandlung5 Jahre
HannoverscheBehandlung5 Jahre
HDIBehandlung5 Jahre
HUKKonsumKeine Befristung
LV 1871Konsum10 Jahre
N√ľrnbergerKonsum5 Jahre
Signal IdunaKonsum10 Jahre
StuttgarterKonsum10 Jahre
Swiss lifeKonsum5 Jahre
UniversaBehandlung5 Jahre
Volkswohl BundBehandlung5 Jahre
W√ľrttembergischeKonsum10 Jahre
Z√ľrichBehandlung10 Jahre
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Sie erkennen, dass die meisten BU-Versicherer eher nach dem allgemeinen Konsum als nach spezifischen, √§rztlichen Behandlungen oder Beratungen fragen ‚Äď leider. 

Wie klappt ein Abschluss bei der BU?

Wer regelm√§√üig und in hohen Dosen Drogen, auch Cannabis, konsumiert und dar√ľber hinaus daher bereits in √§rztlicher Behandlung war, dem wird der Abschluss einer Berufsunf√§higkeitsversicherung in der Regel sehr, sehr schwerfallen. Aber auch hier gibt es Abstufungen und ‚Äěminder schwere F√§lle‚Äú. 

Ist der Konsum etwa schon sieben Jahre her und ist auf eine ‚ÄěJugends√ľnde‚Äú zur√ľckzuf√ľhren, stellt dies kein so gro√ües Problem wie der erstgenannte Fall dar. Wird durch die Beantwortung der Gesundheitsfragen deutlich, dass bereits konsumiert wurde oder es eine Beratung oder Behandlung wegen des Konsums von Drogen gab, schickt der Risikopr√ľfer in der Regel zun√§chst einen detaillierten Fragebogen zum Drogenkonsum. Ziel dabei ist es, vom Antragsteller n√§here Informationen zu erhalten. Diese Angaben sind dann f√ľr die Risikoeinstufung entscheidend. 

Grunds√§tzlich steht ein Abschluss der Berufsunf√§higkeitsversicherung unter normalen Bedingungen (sogenannte Normalannahme), die komplette Ablehnung des Antrags oder die Annahme mit einem Leistungsausschluss zur Option. Bei Letztgenannter werden bestimmte Krankheitsbilder oder Beschwerden herausgenommen. Tritt die Berufsunf√§higkeit also aufgrund der vorab exkludierten Krankheiten ein, so ist auch die Leistung der Versicherung ausgeschlossen, diese muss also keine BU-Rente im Fall der F√§lle zahlen. Konkret auf die Drogenthematik bezogen werden hier regelm√§√üig vor allem psychische und psychosomatische Erkrankungen ausgeschlossen. 

Leider erleben wir, dass die gesamte Ablehnung des Antrags oftmals Realit√§t ist. 

Es gibt verschiedene M√∂glichkeiten, dennoch zum Abschluss einer Berufsunf√§higkeitsversicherung zu kommen. Vorab: Welches Vorgehen am sinnvollsten erscheint, h√§ngt stark von der Historie des Antragstellers ab, die vorher nat√ľrlich besprochen werden sollte. So kann etwa nur bei den BU-Anbietern ein Antrag gestellt werden, die nicht nach dem Konsum, sondern nach erfolgten Behandlungen fragen. Gleiches gilt f√ľr die Gr√∂√üe des Abfragezeitraums. Hierin liegt die gr√∂√üte Chance zur Aufnahme in die BU. Wurde der Antragsteller nie wegen Drogenkonsums behandelt und muss der Konsum dieser nicht angegeben werden, so ist ein Abschluss der Berufsunf√§higkeitsversicherung zumindest deswegen auch kein Problem

Die anonyme Risikovoranfrage

Bei der anonymen Risikovoranfrage handelt es sich um unser bew√§hrtes und f√ľr Sie sicheres Vorgehen

Die von Ihnen im Rahmen der Risikopr√ľfung bereitgestellten Daten und Informationen k√∂nnen von einem Risikopr√ľfer in eine sogenannte HIS-Datei √ľbertragen werden. HIS steht f√ľr das Hinweis- und Informationssystem der Versicherer, ist aber auch als Wagnisdatei bekannt. Diese Datei enth√§lt Informationen √ľber Kandidaten f√ľr Berufsunf√§higkeitsversicherungen, die von Versicherern untereinander ausgetauscht werden und auf die sie zugreifen k√∂nnen. Unter anderem sind in dieser Datenbank Informationen dar√ľber enthalten, ob ein Antragsteller bereits von einem anderen BU-Versicherer abgelehnt wurde. Das Problem und die Gefahr dahinter tritt dann auf, wenn Kunden aus Interesse und Vergleichszwecken mehrere Angebote von BU-Anbietern einholen und entsprechende Antr√§ge stellen. W√§hrend dies f√ľr viele nachvollziehbar ist, kann die Ablehnung oder schlechtere Einstufung bei einem oder mehreren Versicherern f√ľr die √úbrigen ein ‚ÄěWarnsignal‚Äú sein und zu Ausschl√ľssen oder unattraktiven Tarifangeboten f√ľhren.

Wir bieten Ihnen daher die M√∂glichkeit, eine anonyme Risikovoranfrage durchzuf√ľhren. Dabei besteht f√ľr Sie keine Gefahr, einen negativen Eintrag in der Wagnisdatei zu erhalten und Sie k√∂nnen dennoch gezielte Angebote von BU-Versicherern einholen, um den f√ľr Sie besten Tarif zu finden. Die anonyme Risikovoranfrage erm√∂glicht es Ihnen also, vorab risikofrei Informationen einzuholen.

Wir stehen Ihnen von den ersten √úberlegungen √ľber die Auswahl der passenden Versicherung bis hin zum Abschluss und weit dar√ľber hinaus zur Seite. Uns ist es wichtig, Sie transparent und kompetent zu Ihren Fragen und Anliegen zu beraten und die sinnvollste Absicherung f√ľr Sie zu finden. 


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R√ľckfragen / weitere Unterlagen

Wenn Sie dazu weitere Fragen haben zur Berufsunf√§higkeit trotz Canabiskonsum oder ein pers√∂nliches Angebot zur BU-Absicherung w√ľnschen, senden Sie mir bitte eine E-Mail zu (info@marco-mahling.de) oder nutzen mein Kontaktformular.